Reifen und Schläuche

Die Erfindung des Luftreifens ist ein technischer Meilenstein der Menschheitsgeschichte. Er mindert nicht nur die Rollgeräusche, sondern auch den Rollwiderstand. Und durch die stoßdämpfende Wirkung wird sogar der Fahrkomfort gesteigert. Die Erfindung wird oftmals dem schottischen Tierarzt John Boyd Dunlop zugeschrieben, allerdings hatte sein Landsmann Robert William Thomson bereits 40 Jahre zuvor ein Rad mit einem Schlauch aus Butyl überzogen, den er anschließend mit Luft befüllte. Butyl ist ein Kunststoff, der aus Kautschuk gewonnen und umgangssprachlich auch als Gummi bezeichnet wird. Aber auch wenn die Erfindung nicht mehr zweifelsfrei zugeordnet werden kann, steht außer Frage, dass sie die Mobilität für immer veränderte. Bevor sich der Begriff Reifen beim Fahrrad durchsetzte, wurde dieser auch als Mantel bezeichnet.

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Reifen & Schläuche
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Mountainbiker fährt durch eine PfützeDie verschiedenen Reifentypen und ihre Eigenschaften

City & Trekking

An City- und Trekking-Fahrrädern sind meist Allround- oder Cross-Reifen mit einer Breite zwischen 1,4 und 2“ (37 – 50 mm) montiert. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie auf verschiedenen Böden gute Fahreigenschaften aufweisen und einen hohen Fahrkomfort bieten. Das wird durch Profile erreicht, die mit kleinen Stollen ausgestattet sind oder bei denen sich die Stollen lediglich an den Seiten befinden. So ist der Rollwiderstand gering und dennoch finden die Reifen auf unbefestigten Böden genügend Halt. Ihre Geländegängigkeit beschränkt sich jedoch auf Feld- und Waldwege. Diese können selbstverständlich nur in gemäßigter Fahrweise befahren werden, für halsbrecherische Manöver reicht der Grip nicht aus.

Rennrad

Rennradreifen sind sehr dünn und fast profillos. Aufgrund des flachen Profils ist der Rollwiderstand auf asphaltierten Straßen äußerst gering. Dadurch lassen sich schnell hohe Geschwindigkeiten erreichen und halten. Durch die geringe Breite, die sich in der Regel zwischen 1 und 1,25“ (25 – 32 mm) bewegt, wird zudem viel Material und somit selbstverständlich auch Gewicht eingespart. Jedoch sind sie nicht geländegängig und eignen sich deshalb ausschließlich für die Nutzung auf befestigten Straßen.

Mountainbike

Für Offroadbikes werden breite Reifen mit grobem Profil benötigt. Sie sind mit großen Stollen bestückt, die selbst auf losem Untergrund, Schotter oder Rasen Halt finden. Die Breite von 2 bis 2,6“ (50 – 66 mm) sorgt für eine große Auflagefläche und erhöht dadurch ebenfalls den Grip im Gelände. Die große Breite hat auch ein großes Volumen zur Folge. Das dadurch entstehende Luftkissen dient als leichte Stoßdämpfung und erhöht den Fahrkomfort im Gelände.


Abbildung einer RennradfahrerinReifenarten

Drahtreifen

Der Klassiker unter den Fahrradreifen ist der Drahtreifen. In den Kanten, die auf der Felge aufliegen, ist ein Draht eingearbeitet. Im Inneren befindet sich ein Schlauch, der die Luft hält.

Faltreifen

Ein Faltreifen kann, wie der Name schon sagt, gefaltet werden. Dadurch lässt er sich platzsparend transportieren.

Tubeless

Bei diesem Reifentyp wird kein Schlauch benötigt. Dadurch kann Gewicht eingespart und der Rollwiderstand gesenkt werden. Jedoch benötigt man neben dem Tubeless-Reifen auch eine Felge, die sich dafür eignet. Zudem wird ein Ventil und Dichtmilch benötigt. Diese Flüssigkeit verhindert, dass Luft an den Seiten austritt, an denen der Mantel aufliegt. Zudem fungiert die Dicht-Masse als Pannenschutz, denn Sie verschließt kleine Löcher, die durch Äste oder Ähnliches in den Reifen gestochen werden. Die austretende Luft drückt die Milch zu dem Loch, wo sie in Kontakt mit Sauerstoff kommt und dadurch zu einer gummiähnlichen Masse aushärtet.

Schlauchreifen

Hierbei handelt es sich um einen Reifen, in dem der Schlauch bereits integriert ist. Dadurch kann ebenso wie bei Tubeless-Systemen Gewicht gespart und der Rollwiderstand gesenkt werden. Im Gegensatz zu Tubeless-Reifen wird hierfür jedoch weder eine spezielle Felge noch Dichtmilch oder ein Ventil benötigt. Bei einem Platten muss jedoch der ganze Schlauchreifen ersetzt werden.

Fahrradschläuche

Dem Fahrradschlauch wird oftmals wenig Bedeutung beigemessen, dabei handelt es sich um eines der wichtigsten Teile, die an einem Fahrrad verbaut sind. Indem er die Luft im Inneren des Reifens hält, sorgt er schließlich dafür, dass Fahrradfahren, wie wir es kennen und schätzen, überhaupt möglich ist. Denn ein mit Luft gefüllter Reifen reduziert den Rollwiderstand und besitzt eine stoßdämpfende Wirkung, die einen hohen Fahrkomfort gewährleistet. Kleinere Unebenheiten im Untergrund werden abgefedert. Der Fahrspaß ist schnell vorbei, wenn der Schlauch seine Arbeit nicht zuverlässig verrichtet. Auf längeren Fahrradtouren sollte man deshalb immer einen Ersatzschlauch und das nötige Werkzeug für einen Schlauchwechsel dabeihaben. Jedoch muss der alte Fahrradschlauch nicht direkt entsorgt werden. Mit einem Flickzeug kann dieser in wenigen Minuten wieder einsatzbereit gemacht werden. Das ist nachhaltig und schont den Geldbeutel – eine Win-win-Situation für die Umwelt und den Fahrer.


PannenschutzQuerschnitt eines Reifens mit Pannenschutz

Es besteht laufend die Gefahr, dass Steine, Äste, Scherben oder Ähnliches den Reifen beschädigen. Um zu verhindern, dass dies einen Platten zur Folge hat, arbeiten viele Hersteller einen Pannenschutz in das Material ein. Dabei handelt es sich um eine Lage aus durchstichfestem Kunststoff, der zwischen der Karkasse, das ist der innere Teil, und dem Profil eingearbeitet wird.

Einige Hersteller bieten auch durchstichsichere Fahrrad-Schläuche an. Sie werden unter anderem aus TPU (thermoplastischem Polyurethan) hergestellt. Die genaue Zusammensetzung des Materials halten die Hersteller jedoch geheim. Zusätzlich zur hohen Stichfestigkeit werben die Marken auch damit, dass der Rollwiderstand und das Gewicht geringer sind als bei herkömmlichen Schläuchen. Tatsächlich werden diese Versprechen eingehalten, gänzlich unkaputtbar sind diese Schläuche jedoch ebenfalls nicht und die Anschaffungskosten sind vergleichsweise hoch.

Welche Größe brauche ich?

Die Reifengröße wird mit der ETRTO, in Zoll oder der französischen Bezeichnung angegeben. ETRTO ist die Abkürzung für „European Tyre and Rim Technical Organisation“. Vor der Gründung dieser Institution im Jahr 1964 gab es keine standardisierten Angaben zur Größe. Heute ist dies die am weitesten verbreitete Möglichkeit, um zu bestimmen, ob Felge, Reifen und Schlauch zusammenpassen. Die erste Zahl gibt die Reifenbreite an, die zweite den Innendurchmesser. Beide Angaben erfolgen in Millimeter. Die Bezeichnung in Zoll ist nicht so präzise. Hier wird zuerst der ungefähre Außendurchmesser und anschließend die Breite genannt. Früher wurde diese oftmals auch als Bruch angegeben. Die französische Größenangabe erfolgt nach demselben Schema, jedoch in Millimeter.

Größenbezeichnungen zu Fahrradreifen

Den richtigen Schlauch finden

Mindestens eine der oben genannten Angaben ist in der Regel auf der Flanke des Reifens gedruckt. Notieren Sie sich einfach diese Angaben und vergleichen Sie diese mit der Angabe auf dem gewünschten Schlauch.

Die richtigen Reifen finden

Welcher Reifen zu Ihrem Fahrrad passt, hängt von der Maulweite der Felge und dem Rahmen beziehungsweise der Gabel ab. Schließlich muss genügend Platz für den gewünschten Mantel zur Verfügung stehen. Meist wird die maximale Reifenbreite in der Produktbeschreibung genannt. Wenn einem diese nicht bekannt ist, bleibt nur die Möglichkeit, selbst nachzumessen. Dabei kann man davon ausgehen, dass die Höhe eines Reifens in etwa seiner Breite entspricht, außer er ist mit sehr hohen Stollen oder Spikes ausgestattet. Dann hilft leider nur ausprobieren.

Die Maulweite kann an der Felge gemessen werden. Dafür muss jedoch der Reifen mitsamt Schlauch demontiert werden. Nun kann mit einem Messschieber die Innenbreite der Felge ermittelt werden. Aus der folgenden Tabelle von Schwalbe können Sie entnehmen, welcher Reifen zu der gemessenen Breite passt. In Hellblau werden die nach ETRTO zulässigen Kombinationen gezeigt, die dunkelblau dargestellten Kombinationen sind eine Empfehlung des Herstellers Schwalbe und gelten nur für deren Modelle.

Tabelle zur Kompatibilitätsübersicht von Reifen und Felgen

Der optimale LuftdruckAbbildung eines Barometers

Um die Vorteile eines Luftreifens ideal auszunutzen, ist es wichtig, ihn mit dem richtigen Luftdruck zu befüllen. Je nach Einsatzort und Reifengröße kann dieser sehr stark variieren. Fährt man im Gelände mit zu viel Druck, verringert sich die Bodenhaftung. Auf asphaltiertem Untergrund verliert man jedoch viel Kraft und steigert unnötig den Rollwiderstand, wenn zu wenig Luft im Reifen ist. Deshalb ist eine Luftpumpe mit einem Manometer ein Must-have für jeden Radler. Sie ermöglicht es Ihnen, den Druck exakt zu bestimmen. Gemessen wird dieser in Bar oder PSI. Die folgende Tabelle kann als grober Richtwert zurate gezogen werden. Da hier das Material und der Verwendungszweck jedoch nicht berücksichtigt wurden, sollten Sie sich vorrangig an die Angaben des Herstellers halten, sofern Ihnen diese bekannt sind.

Breite in Millimeter20232528303235374042444750545760
Breite in Zoll0,80,91,01,11,21,31,41,51,61,71,81,92,02,12,22,4
Luftdruck Bar98765,554,54,5443,53,532,52,22
Luftdruck PSI13111610287807365655858515144363229

Bei diesen Werten handelt es sich um grobe Richtwerte. Berechnet wurden die Werte mit einem Körpergewicht von 75 kg. Ist der Fahrer schwerer, sollte der Luftdruck etwas erhöht werden. Bei leichteren Sportlern sollte er etwas gesenkt werden.

Die Grenzwerte des Herstellers dürfen nicht über- oder unterschritten werden!

Wie montiert man einen Reifen mit Schlauch?

Bei einer Neumontage kann man direkt loslegen, bei einem Wechsel muss natürlich zuerst das Laufrad ausgebaut und der Reifen abgenommen werden. Dafür sollte unbedingt ein Reifenheber verwendet werden, sonst besteht die Gefahr, dass die Felge beschädigt wird. Kontrollieren Sie anschließend, ob das Felgenband intakt ist, und tauschen Sie dieses gegebenenfalls aus. Bei der Erstmontage ist es selbstverständlich immer notwendig, eines in die Felge einzusetzen. Es verhindert, dass der Fahrradschlauch in die Bohrungen gedrückt wird, die für die Montage der Speichen benötigt werden. Nun wird der Schlauch mit etwas Luft befüllt. Jedoch nur so viel, dass es ermöglicht wird, ihn faltenfrei in den Reifen zu legen. Wer besonders korrekt vorgehen möchte, platziert das Ventil dort, wo das Logo des Herstellers auf die Flanke gedruckt ist. Dadurch kann das Ventil später schneller gefunden werden. Anschließend nimmt man den Reifen mitsamt Schlauch und steckt das Ventil in die vorgesehene Bohrung. In der Regel muss vorher die Mutter, die als Fixierung an der Felge dient, abgeschraubt werden. Es gibt allerdings auch Variationen, deren Schaft voll gummiert ist. Bei solchen Ventilen entfällt dieser Arbeitsschritt. Um ein Dunlop-Ventil in die Bohrung zu schieben, muss auch die Kappe abgenommen werden, die den Stift hält. Diesen Pin sollte man ebenfalls herausnehmen, sonst könnte er herunterfallen und verloren gehen, verschmutzt oder beschädigt werden. Jetzt wird die erste Flanke des Reifens über die Felge gestülpt, anschließend folgt die Zweite. Danach wird der Schlauch erstmal mit einem geringen Druck aufgepumpt und kontrolliert, ob alles richtig sitzt. Sollte dies der Fall sein, kann er mit dem gewünschten Druck befüllt werden und das Laufrad kann wieder am Fahrrad montiert werden.