Fahrradständer verschiedenster Typen online kaufen

Unter dem Begriff Fahrradständer versammelt sich eine Vielzahl von Fahrradständer-Arten: In die meist im Freien am Boden oder an der Wand befestigten Abstellständer wird ein Laufrad des Fahrrads eingeschoben, damit es sicher steht. Für die Garage, den Keller oder die Wohnung empfiehlt es sich, einen platzsparenden Wandhalter oder einen praktischen Ausstellungsständer zu verwenden. Außerdem gibt es Ständer, die am Fahrrad selbst befestigt werden. Dazu zählen Zweibeinständer und Seitenständer. Letztere unterscheiden sich je nach Befestigungsart: Hinterbauständer werden an der Kettenstrebe und manchmal zusätzlich an der Sitzstrebe des Fahrradrahmens montiert, während Mittelbauständer an einer Platte hinter dem Tretlager befestigt werden.

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Welche unterschiedlichen Fahrradständer gibt es?

Externe Fahrradständer:

  • Abstellständer
  • Ausstellungsständer
  • Fahrrad-Wandhalter
    • Pedal-Wandhalterung
    • Rahmen-Wandhalterung
    • Wandhaken
    • Wandschiene

Am Fahrrad montierte Ständer:

  • Seitenständer
    • Hinterbauständer
      • Achsmontage
      • Bremssattelmontage
      • Strebenmontage
    • Mittelbauständer
  • Zweibeinständer

Welchen externen Fahrradständer für welchen Zweck?

Abstellständer für Keller, Garage und Garten

Haben Sie in Ihrer Garage oder in Ihrem Keller viel Platz, können Sie einen Abstellständer nutzen. Solche Ständer sieht man oft vor Supermärkten oder Ladengeschäften. Sie funktionieren so, dass man einfach das Vorderrad hineinschiebt, dessen Reifen von zwei Metallstreben eingeklemmt wird, sodass das Fahrrad nicht umfallen kann. Diese Reihenfahrradständer gibt es in unterschiedlichen Ausführungen für die gewünschte Fahrradanzahl, sie eignen sich deshalb hervorragend für Familien und ihren Fuhrpark. Wenn Sie keinen Platz im Keller oder in der Garage haben, können Sie einen Boden-Fahrradständer auch in der Einfahrt oder im Garten platzieren. Bedenken Sie aber, dass die Räder dann Wind und Wetter ausgesetzt sind. Wir raten in so einem Fall dazu, eine Fahrradabdeckung zu nutzen.

Ausstellungsständer für die große Wohnung

Mit einem Ausstellständer können Sie zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Zum einen sind die schön designten Modelle perfekt, um Ihr Schmuckstück im Wohnbereich zu präsentieren. So können Sie sich jederzeit am Anblick der zweirädrigen Schönheit erfreuen und Besucher damit neidisch machen. Zum anderen sind Ausstellungsständer überdies für kleinere Wartungs- oder Reparaturarbeiten geeignet, da sie häufig das Fahrrad am Hinterrad fixieren und Letzteres vom Boden heben, sodass es sich frei drehen kann. Dadurch ist es möglich, etwa die Kette säubern und zu ölen oder die Schaltung einzustellen. Natürlich braucht man dazu eine ausreichend große Wohnung. Hat man die nicht, kann man sein Fahrrad dennoch drinnen aufbewahren, dazu braucht es aber eine andere Art der Fahrradaufbewahrung.

Fahrrad-Wandhalter für kleinere Wohnungen, Garagen und Keller

Sind Garage, Keller oder Wohnung nicht sonderlich groß? Oder haben Sie vor lauter Familienkrimskrams keinen Platz mehr? Dann sind Fahrrad-Wandhalter die letzte Rettung für Ihre Bikes.

Wandhaken

Wenn Sie ein Fahrrad aufrecht aufbewahren, also quasi auf dem Hinterrad stehend, benötigt es natürlich viel weniger Platz am Boden. Das funktioniert so, dass man das Vorderrad an einem Haken in der Wand einhängt, der sich auf einer Höhe von 1,60 bis 1,80 Meter befindet – je nach Größe des Fahrrads und abhängig davon, wie hoch man das Rad haben möchte.

Wandschiene

Wenn Sie es erhöht direkt an der Wand aufhängen, ist der Platz am Boden ohnehin egal. Das geschieht beispielsweise mit einer an der Wand montierten Schiene, auf der das Bike abgestellt wird, das wiederum von einem am Rahmen eingehängten Haken daran gehindert wird, von der Schiene zu fallen. Das sieht zwar nicht unbedingt so gut aus, dass man es in der Wohnung machen würde, aber für Keller und Garage eignet sich dieses System sehr gut.

Rahmen-Wandhalter

Wer auf eine ästhetische Präsentation Wert legt, dem empfehlen wir einen Wandhalter, auf dem der Fahrradrahmen – meist am Oberrohr – aufliegt. Das reicht aus für eine stabile Lage. Da es diese minimalistischen Systeme auch als schön designte Modelle gibt, sind sie die ideale Wahl, wenn man sein Fahrrad in der Wohnung aufbewahren möchte.

Pedal-Wandhalter

Ähnlich unauffällig sind Wandhalter, bei denen eines der Pedale eingehängt wird. Das Fahrrad kippt dabei leicht von der Wand weg, bis die Reifen an die Wand stoßen und es so stabilisieren. Dadurch eignet sich dieses System weniger für die Wohnung und mehr für Keller oder Garage, denn die Reifen können schwarze Abriebflecken an der Wand hinterlassen, wenn nicht zusätzlich Schienen, auf denen sich die Reifen abstützen, an der Wand angebracht werden.

Am Fahrrad montierte Ständer

Wer keinen Ständer an seinem Fahrrad hat, weiß um das lästige Problem, immer nach einer Wand, einer Laterne oder einem Verkehrsschild Ausschau halten zu müssen, wogegen man sein Bike lehnen kann, wenn man es abstellen möchte. Denn die wenigen Fahrradständer vor den Läden in der Stadt sind meist sowieso überfüllt. Es ist deshalb mehr als sinnvoll, einen Fahrradständer nachzurüsten. Oder vielleicht sind Sie mit dem Ständer an Ihrem Zweirad nicht zufrieden, weil es kippelig steht, und möchten ein stabileres Modell montieren? Leider ist das nicht ganz so einfach, denn es gibt unterschiedliche Montagearten, sodass nicht jeder Ständer an jedes Fahrrad passt. Aber keine Angst, wir erklären Ihnen die Unterschiede und bieten Ihnen in unserem Online-Shop alle gängigen Ständertypen zum Kaufen, sodass Sie bei der Umsetzung Ihres Vorhabens keine Probleme haben werden.

Das sollten Sie vor dem Kauf über die Fahrradständer-Montage wissen

  • Welcher Ständertyp passt zu meinem Fahrrad?
  • Welche Befestigungsmöglichkeiten bietet mein Fahrrad?

Fahrradständer-Arten: Zweibeinständer und Seitenständer


Vorteile
Nachteile
Seitenständer
  • Für viele Fahrradarten geeignet
  • Montage schnell und simpel
  • Fahrrad kann kippelig stehen
  • Nicht geeignet bei unebenem Gelände und weicher Erde
Zweibeinständer
  • Gute Gewichtsverteilung: Fahrrad steht sehr stabil
  • Ideal für schwere und schwer beladene Bikes
  • Fahrrad benötigt zur Montage Ständerplatte (kann nicht immer nachgerüstet werden)
  • Relativ schwer

Sollte ich einen Seitenständer oder einen Zweibeinständer montieren?

Wenn Ihr Fahrrad eine Montageplatte am Mittelbau besitzt oder sich diese nachrüsten lässt, können Sie frei entscheiden, ob Sie einen Zweibeinständer oder einen Seitenständer montieren. Welcher für Sie und Ihr Rad besser ist, ist abhängig davon, welches Art Fahrrad Sie nutzen beziehungsweise wie sie es verwenden.

Seitenständer für den Sport

Für sportliche Räder wie Mountainbikes, Rennräder und Gravelbikes raten wir zu einem Seitenständer. Bei einem für den Sport genutzten Fahrrad ist das Gewicht von Bedeutung, denn je schwerer das Rad, umso mehr Kraft muss investiert werden, um es vorwärtszubewegen. Nun mag man denken, dass ein paar Gramm mehr oder weniger nicht viel ausmachen, doch darf man nicht vergessen, dass sich das aufsummiert - und ein Zweibeinständer kann 400 bis 500 Gramm mehr auf die Waage bringen als ein Seitenständer. Dieser Gewichtsunterschied von einem halben Kilo ist bei einem hochwertigen Rennrad oder MTB durchaus beim Pedalieren spürbar, vor allem während längerer Touren und wenn es bergauf geht.

Zudem kann beim Mountainbiken im Gelände ein Zweibeinständer leichter beim Überfahren oder Überspringen von kleinen Felsbrocken, dicken Wurzeln oder herumliegenden Baumstämmen hängen bleiben und so einen Sturz verursachen, was natürlich die Verletzungsgefahr bei diesem ohnehin risikoreichen Sport erhöht. Ein Seitenständer wiegt weniger und ist weniger risikobehaftet, da er weiter hinten am Fahrrad sitzt und nicht direkt am Schwerpunkt. So kann man einen Schlag am Hinterrad leichter abfangen als einen im Tretlagerbereich. Überdies ragen die Beine eines Zweibeinständers ja an beiden Seiten des Fahrrads hinaus, was die Gefahr, irgendwo aufzusetzen oder hängen zu bleiben, sozusagen verdoppelt.

Zweibeinständer für die Stadt, entspannte Touren und Radreisen

Der große Vorteil eines Zweibeinständers ist seine Stabilität - oder besser gesagt: Auf einem Zweibeinständer steht ein Fahrrad wesentlich stabiler als mit einem Seitenständer. Bei einem Seitenständer lehnt sich das Fahrrad gewissermaßen schräg gegen das Ständerbein und da hier nur ein kleiner Punkt am Boden das ganze Gewicht aufnehmen und ausbalancieren muss, kann das schon ein wenig wackelig werden. Bei einem Zweibeinständer hingegen wird das Rad zentral aufgebockt. Das Vorderrad hängt in der Luft, während das Hinterrad zusammen mit den beiden Ständerbeinen das Gewicht trägt. So wird die Last, die zudem direkt von oben wirkt, auf drei Punkte verteilt.

Aufgrund dieses Stabilitätsvorteils eignet sich ein Zweibeinständer vor allem für schwere Citybikes und Trekkingräder sowie für in der Stadt genutzte E-Bikes und schwer beladene Reiseräder. Aber auch wenn Ihr Rad an sich relativ leicht sein sollte, kann es sinnvoll sein, einen Zweibeinständer zu verwenden. Haben Sie zum Beispiel einen Kindersitz montiert, kippt das Fahrrad bei Nutzung eines Seitenständers gerne um, weil es zum einen schwerer ist und zum anderen das zusätzliche Gewicht von weiter oben gegen den Auflagepunkt am Boden drückt. Auch wenn Sie an Ihrem Stadtflitzer Fahrradtaschen etwa zum Pendeln ins Büro oder an die Uni befestigt haben und diese vollpacken, kann es zu schwer für einen Seitenständer werden, sodass das Rad nicht stabil steht und umfällt.

Wie und wo werden die verschiedenen Fahrradständer befestigt?

Montage hinter dem Tretlager (Mittelbau)

An vielen Trekkingrädern und Citybikes ist hinter dem Tretlager eine Montageplatte integriert, an der sich entweder ein Zweibeinständer oder ein Seitenständer, Mittelbauständer genannt, anbringen lassen. Dabei wird eine Schraube von oben durch die Montageplatte am Rahmen geführt und in den Ständer geschraubt. Befindet sich an Ihrem Fahrrad keine derartige Montageplatte, können Sie dennoch einen Mittelbauständer nutzen, falls an Ihrem Rad ausreichend Platz zwischen Tretlager und Hinterrad ist. Es gibt nämlich spezielle Gegenplatten, die auf den Kettenstreben aufliegen und an denen dann der Fahrradständer genauso festgeschraubt wird wie an einer im Rahmen integrierten Montageplatte. Bei manchen Mittelbauständern ist so eine Gegenplatte bereits im Lieferumfang enthalten, bei anderen muss sie separat erworben werden.

Montage an den Hinterbaustreben

Sehr beliebt zum Nachrüsten sind Hinterbauständer, die an der Kettenstrebe und manchmal auch zusätzlich an der Sitzstrebe befestigt werden. Letztere Methode verspricht einen stabileren Halt, da sich die Halterung nicht um beide Streben gleichzeitig drehen kann, was bei den Ein-Streben-Halterungen manchmal passiert, wenn die Schrauben nicht ganz fest sitzen. Auch hier kommt wieder eine Gegenplatte zum Einsatz, die aber standardmäßig im Lieferumfang enthalten ist. Sie wird an der Rückseite der Kettenstrebe angehalten und anschließend mit dem Seitenständer verschraubt. Bei manchen Ständern wird zur Befestigung an der Sitzstrebe ebenfalls eine Gegenplatte verwendet, bei anderen wird eine Schelle genutzt.

Einige Hersteller bereiten ihre Fahrräder ab Werk auf die Befestigung eines Ständers vor, indem sie zwei Bohrlöcher an der Kettenstrebe anbringen. Diese Ständeraufnahmen werden als KSA 18 oder KSA 40 bezeichnet - abhängig vom Lochabstand der Bohrungen, der entsprechend 18 oder 40 Millimeter beträgt. Kompatible Fahrradständer sind anhand dieser Bezeichnung leicht zu identifizieren.

Montage an der Laufradachse

Eine weitere Möglichkeit, einen Fahrradständer zu montieren, ist die Achsbesfestigung. Dabei wird der Schnellspanner oder die Schraubachse durch das entsprechende Loch am Ständer geführt und wie gewohnt geschlossen beziehungsweise festgeschraubt. Zusätzlich wird der Ständer meist an einer Öse am Ausfallende mit einer Schraube gesichert.

Montage bei Scheibenbremsen

Manchmal ist - vor allem bei Fullys mit Schreibenbremsen - keine der genannten Befestigungsarten möglich, etwa weil die Kettenstrebe zu klobig für einen Hinterbauständer mit Klemmontage ist oder weil die Ständerbefestigung zu nah an der Bremsscheibe sitzen würde. In dem Fall hilft ein spezieller Adapter weiter, der anstelle des Bremsadapters oder zusätzlich montiert wird und der extra Bohrungen für die Ständermontage besitzt.