Fahrradschloss kaufen und den Fahrraddieben ein Schnippchen schlagen

Mit einem Fahrradschloss sichern Sie Ihr Fahrrad effektiv gegen Diebstahl. Es gibt verschiedenste Ausführungen: vom Rahmenschloss über Kettenschloss und (Panzer-)Kabelschloss zum Bügelschloss oder Faltschloss. Außerdem werden unterschiedliche Zylinder verwendet, die entweder mit einem Schlüssel zu sperren sind oder über ein Zahlenschloss verfügen. In unserem Online-Shop bieten wir viele Typen von Fahrradschlössern unterschiedlicher Sicherheitslevel an, alle von namhaften Herstellern wie zum Beispiel Abus, Axa, Kryptonite oder Trelock. Selbstverständlich können Sie bei uns auch die beliebten Testsieger kaufen, die als besonders sicher ausgezeichnet wurden.

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Fahrradsicherheit

Unknackbar ist kein Schloss. Mit genügend Zeit und dem richtigen Werkzeug bekommen professionelle Diebe jedes Schloss auf. Ziel ist es, den Gaunern die Arbeit so schwer wie möglich zu machen. Je mehr Zeit ein Dieb braucht, um ein Fahrradschloss zu öffnen, umso riskanter ist es für ihn, umso mehr steigt die Gefahr, erwischt zu werden. Bei einem hochwertigen Schloss wird er es sich zweimal überlegen, ob er den Bolzenschneider oder ähnliches Gerät überhaupt ansetzt. Aus diesem Grund ist es auch wichtig, das Rad möglichst an einer Stelle zu parken, die gut einsehbar ist und wo sich viele Leute aufhalten. Denn Zeugen hat kein Fahrraddieb gern. Von immenser Wichtigkeit ist ebenfalls, dass Sie das Rad an einem festen Gegenstand anschließen, zum Beispiel einem Laternenmast, einem Fahrradständer oder einem Verkehrsschild. Wenn Sie das Schloss nur durch den Rahmen und ein Laufrad fädeln, kann man das komplette Rad einfach wegtragen. Zudem sollten Sie das Schloss möglichst weit oben anbringen, damit die Langfinger ihre Gerätschaften nicht am Boden aufsetzen können, um sie überhaupt benutzen zu können, wie etwa einen Wagenheber, oder um deren Kraft zu verstärken, zum Beispiel bei einem Bolzenschneider.

Fahrradschloss: Welche unterschiedlichen Modelle gibt es?

  • Bügelschloss
  • Faltschloss
  • Kettenschloss
  • Panzerkabelschloss
  • Kabelschloss
  • Rahmenschloss

Das Bügelschloss: Sicherer geht’s nicht!

Das ultimative Fahrradschloss besitzt einen massiven, aus besonders widerstandsfähigem Stahl gefertigten Bügel, der nur sehr schwer zu durchtrennen ist. Mit der Dicke des Bügels steigt auch die Sicherheit des Schlosses. Er ist wie der Buchstabe U geformt und wird an beiden Enden im Schließzylinder verriegelt. Dank seiner Form kann man den Bügel über eine Straßenschildstange oder Ähnliches schieben und dann am Fahrrad mit dem Schließzylinder arretieren. Je länger und höher der Bügel ausfällt, umso leichter geht das Anschließen vonstatten. Das ist einer der Nachteile eines Bügelschlosses: Es ist nicht flexibel und deshalb in der Handhabung wenig komfortabel. Ein weiterer ist das Gewicht. Aufgrund der äußerst robusten Materialien und soliden Konstruktion ist ein Bügelschloss ein echtes Schwergewicht, was man beim Transport spürt. Das ist natürlich ohne Belang, wenn Sie ein E-Bike fahren, denn dann kümmert sich der Motor um das Mehrgewicht.

Das Faltschloss: Praktisches Platzwunder

Das Faltschloss versucht, die Sicherheit eines Bügelschlosses mit der Flexibilität und dem Bedienkomfort eines Kabel- oder Kettenschlosses zu vereinen. Es besteht aus länglichen, miteinander verbunden Stahlsegmenten, die sich wie bei einem Meterstab zusammenfalten lassen und zum Schutz des Fahrradlacks oft mit einem Gummiüberzug versehen werden. Die Stahlstäbe sind sehr robust und widerstehen Angriffen mit dem Bolzenschneider beispielsweise recht gut, allerdings können sie in der Hinsicht aufgrund ihrer geringeren Dicke nicht mit einem Bügel mithalten. Dafür sind die Faltsegmente relativ flexibel, sodass man sein Fahrrad damit recht komfortabel an einem festen Gegenstand anschließen kann. Überdies ist ein zusammengeklapptes Faltschloss schön kompakt und nimmt nicht viel Platz ein, was den Transport erleichtert. Allerdings ist ein Faltschloss recht schwer.

Das Kettenschloss: Sicher und flexibel

Wie der Name schon sagt, besteht dieses Fahrradschloss aus einer Kette, die mit einem Schließzylinder verbunden ist. Wie gut ein Kettenschloss vor Diebstahl schützt, hängt von der Dicke der Kettenglieder ab. Die Spanne ist diesbezüglich recht groß. Da gibt es leichte Exemplare mit dünnem Glieddurchmesser ebenso wie richtig dicke, schwere Brocken. Allen gemeinsam ist, dass sie sich komfortabel handhaben lassen. Aufgrund seiner Gliederkonstruktion ist ein Kettenschloss äußerst flexibel, weshalb es keinerlei Probleme gibt, wenn Sie Ihr Fahrrad mit so einem Exemplar an einem festen Gegenstand anschließen wollen. Zu beachten ist allerdings die Kettenlänge: Je länger die Kette, umso leichter fällt es, sie um eine Laterne oder ein Straßenschild zu schlingen und durch den Fahrradrahmen zu fädeln. Üblicherweise ist die Kette von einer Schutzhülle aus Stoff umgeben, damit der Lack des Rahmens nicht von den metallenen Kettengliedern beschädigt wird.

Das Panzerkabelschloss: Vom Stahlpanzer geschützt

Wie beim Kettenschloss gibt es bei dieser Schlossgattung sichere und weniger sichere Modelle. Die Qualität und damit der Diebstahlschutz steigt mit der Dicke der Stahlhülsen, die das innenliegende Stahlkabel vor Fremdeinwirkung bewahren. In der Regel überlappen sich die Panzerhülsen, damit Diebe nicht durch Lücken dazwischen zum Kabel vordringen können. Durch seine Kombination aus Kabel und gegliederten Schutzpanzern ist ein Panzerkabelschloss recht flexibel, was die Handhabung beim Anschließen an ein festes Objekt erleichtert, und zugleich ziemlich sicher, wenn die Panzerglieder eine entsprechende Dicke haben. Auch das Gewicht pendelt sich im Mittelbereich ein.

Das Kabelschloss: Kinderleichte Handhabung

Der Flexibilitätsprimus bringt nur wenig Gewicht auf die Waage, sodass es keine Ausrede gibt, kein Fahrradschloss mit sich zu führen. Das Kabel aus robustem Stahl ist äußerst biegsam, weshalb es sich hervorragend handhaben lässt, wenn man sein Fahrrad an einem festen Gegenstand anschließen möchte. Vor allem die dünnen Spiralkabelschlösser sind diesbezüglich ein Traum. Leider bezahlt man diesen Bedienkomfort mit geringer Schutzwirkung. Bei den dünnsten Exemplaren reicht ein simpler Seitenschneider, um das Kabel durchzuzwicken. Aber besser ein Kabelschloss als gar kein Schloss. Immerhin kann ein Dieb das Fahrrad nicht einfach wegschieben oder wegtragen und muss sich in der Öffentlichkeit mit einem Werkzeug daran zu schaffen machen. Zumindest Gelegenheitsdiebe werden so abgeschreckt.

Das Rahmenschloss: Stets an Bord

Besonders bei Cityrädern ist das Rahmenschloss sehr verbreitet. Es befindet sich oberhalb der Sitzstreben und umschließt in geöffnetem Zustand den Hinterreifen zur Hälfte in einem Halbkreis. Beim Verschließen wird ein dünner, kreisförmiger Bügel aus gehärtetem Stahl ausgefahren, der am anderen Ende in der Aufnahme arretiert wird. Der Bügel blockiert das hintere Laufrad, da er zwischen dessen Speichen platziert ist. So verhindern Sie, dass ein Dieb mit Ihrem Fahrrad schnell davonfährt. Will er es stehlen, muss er es tragen, wodurch er in der Öffentlichkeit auffallen würde. Der Diebstahlschutz ist bei einem Rahmenschloss naturgemäß nicht sehr hoch, dafür ist es fest am Rad montiert, sodass man es immer dabeihat. Überdies erhöht es das Fahrradgewicht nicht markant. Einige Modelle lassen sich sinnvollerweise um eine Kette erweitern, die am Rahmenschloss eingesteckt und mitsamt dem Bügel abgeschlossen wird. Damit haben Sie die Möglichkeit, Ihr Fahrrad an einem Straßenschild oder Laternenmast zu sichern. Dann können die Langfinger es ohne Werkzeugeinsatz nicht mehr klauen. 

Unterwegs in die Zukunft: Das smarte Fahrradschloss mit Alarm

Die Digitalisierung macht auch in der Fahrradbranche große Fortschritte. Die modernsten Räder werden von einem elektrisch betriebenen Motor unterstützt, das Schalten geht elektronisch vonstatten und bedient wird das ganze System über ein digital arbeitendes Display. Zusätzlich Funktionen, etwa bei Radcomputern, GPS-Geräten und Fitnessuhren, lassen sich häufig über eine Smartphone-App oder ein Programm am PC nutzen. Die nächste Generation von Fahrradschlössern ist smart und bietet ebenfalls digitale Funktionalität. Zahlenschlösser und Schlüssel werden nicht mehr benötigt, stattdessen schließt man sein Schloss per Bluetooth mit dem Smartphone ab und entriegelt es auf dieselbe Weise. Sollen auch Familienmitglieder oder andere Personen Zugriff darauf haben, können Sie diesen in der App das Ver- und Entriegeln erlauben. Ein äußerst nützliches Zusatzfeature ist die intelligent arbeitende Alarmfunktion. Wenn der Sensor des Schlosses eine Bewegung - egal in welche Richtung - registriert, ertönt ein Alarmton – und zwar abhängig von der Dauer der Erschütterung. So wird unterschieden, ob das Fahrrad gestohlen wird oder ob womöglich nur ein Passant dagegen gestoßen ist. Entsprechend ertönt der Alarm nur kurz oder dauerhaft. Mit einem Fahrrad, das schrille Alarmtöne ausstößt, wird sich kein Dieb unbemerkt aus dem Staub machen können. Zusätzlich kann man per App am Handy den letzten Standort des Bikes einsehen, falls ein Ganove wider Erwarten doch mal Erfolg haben sollte, was für die Polizei und die Wiederbeschaffung des Rades von großem Nutzen ist.

Welche Vor- und Nachteile haben die diversen Fahrradschloss-Arten?

Das perfekte Fahrradschloss ist sicher, flexibel und leicht. Das bedeutet, dass der Schließzylinder sich nur schwer picken lässt und dass Kette, Kabel oder Bügel nur schwer zu durchtrennen sind. Je flexibler ein Schloss ist, desto leichter kann man sein Fahrrad damit an einem festen Gegenstand anschließen, wenn Sie etwa Ihr Schloss durch das Rahmendreieck und um ein Straßenschild fädeln. Das geht natürlich mit einem biegsamen Kabelschloss viel besser als mit einem starren Bügelschloss. Dann wäre da noch das Gewicht, das beim Fahrrad stets von Bedeutung ist, denn immerhin kostet jede zusätzliche Last Muskelkraft: Je schwerer das Schloss, desto stärker müssen Sie in die Pedale treten und desto anstrengender ist das Fahrradfahren.

Unglücklicherweise schließen sich diese Kriterien teilweise gegenseitig aus beziehungsweise beeinflussen einander so, dass, wenn ein Kriterium stark zur Geltung kommt, ein anderes dafür weniger stark ausgeprägt ist. Je sicherer ein Fahrradschloss ist, umso schwerer und auch unflexibler ist es. Ein zwei Zentimeter dickes Rohr lässt sich zwar schwieriger durchtrennen als ein zwei Millimeter dünnes Kabel, es wiegt dafür aber auch ein Vielfaches. Das gilt auch für das verwendete Material: Je dichter und somit schwerer der Werkstoff, desto weniger anfällig für Beschädigungen ist das daraus hergestellte Objekt. Darunter leidet aber wiederum die Flexibilität.

Sie müssen sich also entscheiden, welche Kriterien für Sie wichtig sind, und sich daran orientierend den entsprechenden Fahrradschloss-Typ auswählen. Besitzen Sie ein hochwertiges, teures Fahrrad, sollten Sie beim Schloss nicht knausern. Eine oft zitierte Grundregel lautet, dass man mindestens 10 Prozent des Fahrradpreises in ein Schloss investieren sollte. Auch ist von Bedeutung, wo und wie lange Sie Ihr Bike abstellen. Steht es nur kurz vor dem Bäcker, wo es für Passanten sichtbar ist, muss es nicht das teuerste Bügelschloss sein. Parken Sie es jedoch über Nacht vor einem schwer einsehbaren Hauseingang, hätten Diebe viel Zeit und könnten auch schwere Geschütze zum Knacken auffahren, weshalb Sie in so einem Fall besser zu einem hochwertigen Fahrradschloss greifen sollten.

Schlossart
Vorteile
Nachteile
Bügelschloss
  • Am sichersten
  • Sehr schwer
  • Unflexibel
Faltschloss
  • Sehr sicher
  • Relativ flexibel
  • Gut verstaubar
  • Schwer
Kettenschloss
  • Sicher
  • Sehr flexibel
  • Schwer
Panzerkabelschloss
  • Relativ sicher
  • Relativ flexibel
  • Relativ schwer
Kabelschloss
  • Sehr leicht
  • Sehr flexibel
  • Nicht sehr sicher
Rahmenschloss
  • Sehr leicht
  • Sehr praktisch
  • Nicht sehr sicher

Wie sicher sind die unterschiedlichen Fahrradschloss-Typen? Unser Ranking:

  1. Platz: Bügelschloss
  2. Platz: Faltschloss
  3. Platz: Kettenschloss
  4. Platz: Panzerkabelschloss
  5. Platz: Kabelschloss
  6. Platz: Rahmenschloss

Diese Auflistung bietet nur eine allgemeine Orientierung. Da es bei den vielen Modellen innerhalb einer Schlossart preisliche wie qualitative Unterschiede gibt, kann es sein, dass beispielsweise ein teures Kettenschloss mit richtig massiven Gliedern aus gehärtetem Stahl sicherer ist als ein günstiges Bügelschloss, dessen dünnes Bügelchen aus minderwertigem Material gefertigt wurde. Hier helfen die Sicherheitsstufen, die die Hersteller für ihre Schlösser selbst vergeben, damit die Kunden deren Qualität und Diebstahlschutzniveau einschätzen können.

Sicherheitsstufen bei Fahrradschlössern

Abus Security Level

Die Fahrradschlösser von Abus werden vom Hersteller selbst mit einer Sicherheitseinstufung versehen, die von 1 bis 15 reicht. Dabei wird unterschieden, wo man sich aufhält und wie lange man das Rad stehen lässt. Auf dem Land reichen laut Abus Schlösser mit einem Level von 2 bis 10, abhängig von der Dauer und der Tageszeit, während in der Vorstadt zu einem Level von 7 bis 15 geraten wird. Für die Stadt empfiehlt Abus sogar, Schlösser erst ab einem Level von 13 zu verwenden. Dieser Einordnung zugrunde liegt die Risikoeinschätzung, dass zum einen auf dem Land weniger Räder gestohlen werden als in der Stadt und zum anderen die Gefahr nachts größer ist als tagsüber. Natürlich steigt das Diebstahlrisiko auch, je länger das Fahrrad unbeaufsichtigt abgestellt wird.

Axa Safety Index

Auch der Hersteller Axa ordnet seinen Fahrradschlössern eine Sicherheitsklasse von 1 bis 15 zu. Schlösser mit einer Einstufung von 1 bis 6 sind für Situationen gedacht, wenn man sein Rad nur mal kurz an einer Stelle parkt, wo ein Diebstahl relativ unwahrscheinlich ist. Die Sicherheitsstufen 7 bis 10 umfassen Schlösser, die ihr Fahrrad an gut einsehbaren Orten, wo sich viele Menschen aufhalten, vor Dieben schützen. Die stärkste Schutzwirkung bieten Schlösser mit einem Level von 11 bis 15. Damit kann man sein Fahrrad in einem diebstahlsgefährdeten Gebiet für längere Zeit abstellen. Diese Schlösser bieten zudem oft ein Gütesiegel, das sie für eine offizielle Nutzung in Kombination mit einer Fahrradversicherung qualifiziert.

Kryptonite Security Rating

Die Kryptonite-Schlösser werden auf einer Sicherheitsskala von 1 bis 10 eingestuft. Mit Level 1 bis 3 bieten sie Schutz bei kurzer Parkdauer auf dem Land. Von Stufe 4 bis 6 sind sie für kurzes Abstellen in der Stadt, längeres in der Vorstadt und nächtliches auf dem Land geeignet. Überdies kann man damit auch Räder auf einem Fahrradträger für einige Stunden sicher abschließen. Die Sicherheitslevel 7 und 8 versprechen Schutz für kurze Zeit an der Universität, während des Tages in der Großstadt und auf dem Fahrradträger sowie während der Nacht in der Vorstadt und am Land. Mit einem Fahrradschloss der Stufe 9 oder 10 können Sie Ihr Bike laut Hersteller quasi überall auch über Nacht parken, egal ob in der Großstadt oder auf dem Land, egal ob auf dem Fahrradträger oder an der Uni.

Trelock Security Level

Der Hersteller Trelock gliedert seine Schlösser nach einem Sicherheitssystem, das von Level 1 bis 6 reicht. Exemplare der ersten beiden Stufen eignen sich lediglich für kurzes Abstellen von Fahrrädern aus dem mittleren Preissegment, die zusätzlich mit einem hochwertigeren Schloss zusätzlich gesichert sind. Überdies kann man damit Zubehör am Bike anschließen, zum Beispiel einen Radhelm. Mit einem Schloss der Stufe 3 oder 4 kann man ein Fahrrad tagsüber auch länger stehen lassen. Oder Sie verwenden das Schloss zusätzlich für ein teureres Bike. Das höchste Sicherheitslevel der Stufen 5 und 6 besitzen Schlösser, mit denen Sie ein teures Fahrrad oder E-Bike auch nachts ruhigen Gewissens draußen lassen können.

Prüfsiegel für Fahrradschlösser

Die eigenen Sicherheitseinstufungen der Hersteller sind nur bedingt aussagekräftig und untereinander schwer vergleichbar. Von Vorteil sind diverse Prüfsiegel, die einen gewissen Sicherheitsstandard bestätigen. Der Verband der Sachversicherer vergibt sein blaues VdS-Siegel für Sicherheitsprodukte, die die hauseigenen Laborprüfungen bestanden haben. Diese sind laut Eigenauskunft anspruchsvoller als die von ISO, EN oder DIN. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club, die Interessenvertretung von Fahrradfahrern in Deutschland, vergibt ebenfalls ein Prüfzertifikat und führt auf seiner Website eine Liste mit vom ADFC empfohlenen Radschlössern. Dass ein Fahrradschloss alle gesetzlichen Normen und Richtlinien erfüllt, wird durch das CE-Kennzeichen (Europa) und die DIN-Zertifizierung (Deutschland) angezeigt. Auch vom TÜV geprüfte Schlösser mit dem GS-Siegel („Geprüfte Sicherheit“) erfüllen die in Deutschland gültigen Sicherheitsstandards.

Der Verschlussmechanismus: Schlüssel oder Zahlenschloss?

Bezüglich der Sicherheit gibt es keine Unterschiede zwischen einem Fahrradschloss, das mit einem Schlüssel verriegelt wird, und einem, das per Zahlencode verschlossen wird. Entscheidend ist die Qualität des Schließzylinders selbst. Sie können diesbezüglich also nach eigenen Vorlieben auswählen. Der Vorteil eines Zahlenschlosses ist, dass Sie keinen Schlüssel benötigen, den man zu Hause vergessen oder verlieren kann. Sollte das passieren, steht man da und kann sein Rad nicht nutzen, bis man den Schlüssel von zu Hause geholt oder womöglich einen weiteren Ersatzschlüssel vom Hersteller angefordert hat, sollte das letzte Exemplar ebenfalls verschüttgegangen sein. Bei einem Zahlenschloss steht man jedoch vor demselben Problem, sollte man den Zahlencode vergessen haben.

Wie schließe ich mein Fahrrad am besten ab?

Die sicherste Methode, sein Fahrrad zu parken, ist, es mit einem hochwertigen Bügelschloss, das durch den Rahmen gefädelt wird, an einem fest installierten Fahrradständer oder Straßenschild anzuschließen. Das Bügelschloss sollte weit oben angebracht sein, damit Diebe keine Werkzeuge nutzen können, die am Boden abgelegt werden. Zusätzlich sollte man die Laufräder mit einem Kettenschloss oder auch einem Kabelschloss am Rahmen sichern. Wichtig ist auch, sich einen häufig frequentierten und gut einsehbaren Ort als Parkplatz zu suchen, da Fahrraddiebe die Öffentlichkeit scheuen.

Welches Fahrradschloss soll ich kaufen?

Es wäre Overkill, wenn ein Student seinen für 30 Euro gebraucht gekauften Drahtesel mit einem 150 Euro teuren Highend-Bügelschloss schützen würde. Geradezu fahrlässig wäre es hingegen, wenn Sie Ihr 5000-Euro-E-Bike mit einem popeligen Spiralkabelschloss über Nacht am Bahnhof stehen lassen. Im Endeffekt müssen Sie sich an mehreren Faktoren orientieren:

  • Preis des Rades
  • Zeitpunkt des Abstellens
  • Dauer des Abstellens
  • Ort des Abstellens
  • Häufigkeit der Nutzung

Der Preis des Schlosses sollte dem des Fahrrads angemessen sein. Je teurer das Rad, umso mehr darf auch das Schloss kosten, denn hochwertige Bikes werden häufiger gestohlen. Zu bedenken ist einerseits, wann Sie das Rad abstellen, denn nachts ist die Gefahr, dass es entwendet wird, größer als tagsüber. Andererseits ist ebenfalls von Bedeutung, wie lange das Bike unbeaufsichtigt ist. Steht es beim Brötchenholen nur ein paar Minuten vor dem Bäckereischaufenster, reicht auch ein günstiges Kabelschloss, um Gelegenheitsdiebe an der bösen Tat zu hindern. Die Diebstahlgefahr steigt an Plätzen, an denen sich nur selten Leute aufhalten, da Diebe hier ihr Werk ungestört über einen längeren Zeitraum betreiben können. Abgelegene Gassen sowie Gebäudehinter- und -innenhöfe in Großstädten sind die beliebtesten Arbeitsgebiete für Langfinger, die es auf Fahrräder abgesehen haben. Wie oft Sie Ihr Rad nutzen beziehungsweise parken, sollten Sie ebenfalls in die Kaufentscheidung einfließen lassen. Wenn Sie es täglich irgendwo abstellen, ist das Risiko natürlich höher, als wenn das nur zweimal im Jahr geschieht. Je wertvoller Ihr Fahrrad und je riskanter Zeit und Ort des Parkens sind, umso mehr sollten Sie in ein Fahrradschloss investieren.

Risikofaktoren:

  • Wertvolles Rad
  • Nacht/Dunkelheit
  • Lange Parkdauer
  • Abgelegener Platz
  • Großstadt
  • Häufiges Parken

Fahrradschloss für Kinder

Mit bunten Farben, einfacher Bedienung und pfiffigem Design glänzen die Schlösser für Kinder-Fahrräder. Meist werden Kettenschlösser, Kabelschlösser und Spiralkabelschlösser als Kindermodelle verwendet, da sie am leichtesten und flexibelsten sind. Für jüngere Kinder bietet sich ein Schloss mit Schlüssel an. Sind Söhnlein und Töchterlein schon älter und können Zahlen lesen, dann ist eventuell ein Zahlenschloss zu bevorzugen, denn so ein Schlüssel geht schnell mal verloren – vor allem in dem Alter.

Wichtig für die Versicherung: Welches Fahrrad-Schloss erfüllt die Kriterien?

Bei einem Diebstahl zahlt die Versicherung nur, wenn Sie das Fahrrad adäquat mit einem hochwertigen Schloss angeschlossen haben. Was eine Versicherung als „hochwertig“ erachtet, ist unterschiedlich. Manche verlangen, dass das Schloss einen gewissen Mindestpreis hat, andere wollen, dass es eine hohe Sicherheitsklasse hat. Wieder andere schließen ein Zahlenschloss aus. Sie sollten sich also Ihren Vertrag genau durchlesen, welche Voraussetzungen Ihre Versicherung für eine Schadensersatzzahlung festschreibt, und ein dementsprechendes Fahrradschloss kaufen.

Was ist zu tun, wenn das Fahrrad gestohlen wurde?

Sollte der Fall der Fälle eintreten und Ihr Rad geklaut werden, dann gilt es, sich umgehend an die Polizei zu wenden. Am besten Sie bringen Fotos von Ihrem Bike, den Kaufbeleg und die Rahmennummer oder den Code (siehe unten) mit, damit das Auge des Gesetzes Ihr Rad identifizieren kann. Leider ist die Aufklärungsquote bei Fahrraddiebstählen nicht sehr hoch: Im Jahr 2020 lag sie bei gerade einmal 9,8 Prozent. Häufig werden die Räder schnell über die nächste Grenze ins Ausland transportiert, wo der Informationsfluss der nationalen Polizeibehörden zum Erliegen kommt. Im Klartext: Außerhalb von Deutschland gibt es keinen Zugriff auf die Rahmennummer der gestohlenen Räder. Werden zum Beispiel in Frankreich bei einer Polizeiaktion gestohlene Fahrräder entdeckt, können sie den Eigentümern nicht zugeordnet werden, weil die Rahmennummern nicht im europäischen Fahndungsinformationssystem hinterlegt werden. Es ist deshalb noch wichtiger, sich ein gutes Fahrradschloss zu leisten, damit es gar nicht e