Was ist ein Mountainbike?


Die ersten Mountainbikes waren umgebaute 26“ Beach Cruiser mit Kettenschaltung, Rücktrittbremse und einem Gewicht von über 20 Kilogramm. Diese „Klunker“ dienten Ende der 70er Jahre Pionieren in Marin County wie Gary Fischer oder Joe Breezer für Downhill-Rennen oder andere spektakuläre Offroad-Ausfahrten. Seitdem entwickelten sich die Bikes mit Federgabel, Dämpfer und anderen Rahmenmaterialien immer weiter und das Gewicht sank auf zum Teil unter 10 Kilogramm für Fullys. Fullys (Fullsuspended Mountainbikes) sind vorne und hinten gefedert im Gegensatz zu Hardtails, die nur vorne an der Gabel eine Federung besitzen. Mittlerweile haben Mountainbikes fast alle entweder 27,5“- oder 29“-Laufräder und eine sehr viel ausgewogenere Geometrie als noch zu den Gründungszeiten.

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Welche Laufradgröße brauche ich?

Ursprünglich war die einzige Größe bei Mountainbike-Laufrädern 26“. Um 2000 versuchte es Gary Fisher schon mal mit 28“, aber er alleine konnte der Größe nicht zum Durchbruch verhelfen. Erst im Laufe der 2020er Jahre schaffte es das 29“-Laufrad sich durchzusetzen – mit Unterstützung der Bike-Presse. 29“-Laufräder sind aber nichts anderes als 28“-Felgen mit dickeren Reifen. Genauer gesagt: Ab 2,1“ Breite spricht man nicht mehr von 28“ sondern 29“.

Kurz nach Einführung der 29“-Laufräder kam aber mit 27,5“ oder der Bezeichnung 650B schon wieder eine neue Laufradgröße auf. Diese Größe verdrängte dann die 26“-Laufräder fast komplett von der Bildfläche und am Markt werden abgesehen von wenigen Exoten nur noch 27,5“- und 29“-Mountainbikes angeboten.

Wer nun vor der Wahl steht, muss sich entweder für eine der beiden Größen entscheiden oder auf ein Mullet Bike zurückgreifen. Das Mullet hat vorn 29“ und hinten 27,5“.

Wer ein Bike sucht, das bei hohen Geschwindigkeiten spurstabil und bergab sicher laufen soll, der greift am besten auf  29“-Laufräder zurück. Wer gerne etwas verspielter unterwegs ist und kurvige Trails liebt, der mag mit dem 27,5“-Bike besser bedient sein. Wer unter ca. 165 cm groß ist, sollte nicht unbedingt ein 29“-Rad nehmen, da er damit wahrscheinlich zu aufrecht sitzen wird. Wer die Vorteile von beiden Größen vereinen will, kann sich wie oben beschrieben ein Mullet Bike zulegen und sich über eine wendiges Rad mit sicherem Geradeauslauf freuen.


Wie viel Federweg braucht man?

Der Federweg richtet sich beim Mountainbike nach seinem Einsatzzweck. Wer keinen Komfort wünscht, Gewicht sparen will und auch keine sehr groben Strecken fährt, kann auch ganz auf die Federelemente verzichten. Wenn Sie ein komfortables Touren- oder Marathonrad suchen, sollten Sie auf MTBs mit 100 bis 130 Millimeter Federweg setzen. Stehen Sie auf etwas gröbere Abfahrten und erklettern Sie trotzdem gerne Ihre Höhenmeter selbst, dann werden Sie mit einem Bike mit 130 bis 150 Millimetern am ehesten glücklich. Wer sehr grobe Touren plant und auch ab und an im Bikepark fahren will, sollte auf ein Enduro mit 160 bis 180 Millimetern Federweg setzen. Suchen Sie nur im Bikepark Ihr Glück, sollten Sie sich ein Downhillbike mit ca. 200 und mehr Millimeter Federweg zulegen.




Welche Arten von Mountainbikes gibt es?

Die Unterscheidung der Radtypen wird in der Regel durch den Federweg festgelegt. Fat- und Dirtbikes bilden dabei die Ausnahmen.

Cross Country:

Das Cross-Country-Bike ist das schnellste unter den Mountainbikes. Hierbei greifen viele auch gerne auf ein Hardtail zurück, da es leichter und preiswerter ist. Die Sitzhaltung ist sehr gestreckt, um bergauf genug Vortrieb zu generieren. Bergab bedarf es dafür eines versierten Fahrers mit guter Fahrtechnik.

Touren- / Marathonbike:

Diese Räder sind dem Cross-Country-Bike sehr ähnlich, haben aber eine gemäßigtere Geometrie und eine aufrechtere Sitzhaltung. Damit sind auch längere Strecken möglich.

All Mountain / Trailbikes:

Wer beim Biken gerne etwas gröbere Strecken unter die Räder nehmen will, der sollte auf ein Trailbike oder All Mountain setzen. Beide schaffen den Spagat zwischen einem abfahrtsorienterten MTB und einem Tourenrad für lange Touren am besten - ideal zum Beispiel für den Klassiker am Gardasee auf den Monte Altissimo und bergab über den legendären 601. In der Regel sind das Fullys, aber mittlerweile gibt es auch Hardtails mit bis zu 150 Millimeter Federweg.

Enduro:

Das Enduro ist mit seinem Federweg von 160 bis 180 Millimeter nur für fitte Biker bergauf länger fahrbar und für verspielte Bikepark-Touren geschaffen. Für die extremen Enduristen gibt es auch eigene Endurorennen über mehrere Etappen mit zu erklimmenden Höhenmetern.

Downhill/Freeride:

In dieser Kategorie finden sich nur Spezialisten, die 200 Millimeter oder mehr Federweg benötigen, um gröbste Abfahrten zu meistern. Die wenigen verblieben Gänge sind nur dazu da, um bergab oder bei leichten Flachetappen noch mehr Speed zu erreichen.

Fatbikes:

Ursprünglich für Wüsten und Schneefahrten gedacht, boomten diese Räder 2015  für ein paar Jahre und waren in jedem Bikeladen zu finden. Mittlerweile gibt es nur noch ganz wenige und die meisten davon mit E-Motor.

Dirtbikes:

Diese Kategorie ist zwar eine kleine Nische, die sich aber tapfer seit Jahrzehnten hält. Dazu zählen Bikes mit mittlerem Federweg (80 bis 130 Millimeter) für kleine Parks mit Sprüngen. Da sie wendig sein müssen, baut man hier immer noch auf 26“- oder sogar 24“-Laufräder. Für Touren sind diese Räder meist nicht geeignet, da viele keine Schaltung besitzen. Damit werden spektakuläre 4X-Rennen oder Dirt-Jump-Contests bestritten.


Die Gretchenfrage: Besser Hardtail oder Fully?

Hier scheiden sich meist die Geister. Die Argumente für ein Hardtail sind in erster Linie das geringere Gewicht und der niedrigere Preis. Da zudem weniger Teile arbeiten müssen, ist auch der Wartungsaufwand geringer und die technischen Defekte weniger. Manche lieben auch den direkten Kontakt zum Boden ohne Federung für knackige Sprints. Am besten sogar ohne Federgabel. Highspeed-Junkies oder Komfortliebhaber finden ihr Heil im Fully, da man damit auch gröbere Strecken im Sitzen meistern kann, was nicht nur komfortabler, sondern auch effizienter ist. Mittlerweile sind die voll gefederten Räder mit ihren Dämpferelementen blockierbar und im Cross-Country-Bereich nicht mehr viel schwerer als ein Hardtail. Ab der Klasse der All Mountains oder Enduros sind Hardtails nur noch was für extreme Puristen. Einsteiger starten oft mit Hardtails, da die preislich interessanter sind.


Welche Hersteller produzieren gute Mountainbikes?

Bei uns finden sie sehr gute Mountainbikes von:

Scott

Cannondale

Bulls

Mongoose

Kona

Dynamics




Welches Rahmenmaterial? Carbon oder Aluminium?

Die ersten Mountainbikes waren noch aus Stahl. Dieser Werkstoff ist robust, aber schwer. Somit wechselten die Hersteller in den 90ern auf das leichtere Aluminium. Da mittlerweile die Verarbeitung von Carbon immer einfacher und somit günstiger wird, gibt es immer mehr Bikes aus dem noch leichteren beziehungsweise steiferen Material Carbon. Günstigere Mountainbikes sind weiterhin aus Aluminium. Ein großer Vorteil bei Carbon-Rahmen ist die Freiheit bei der Rahmenform. Bei Aluminium bestimmt die Rohrform den Rahmen. Carbon kann dagegen über die Form freier gestaltet werden. Das bringt weitere Vorteile bei der Integration anderer Bauteile. Aktuell werden somit Dämpfer, Umlenkungen oder Akkus im Rahmen integriert und verleihen dem Rad ein schlankes oder cleanes Design.


Gibt es auch Mountainbikes für Frauen?

Die Hersteller haben erkannt, dass Frauen sich in der Sitzergonomie von Männern unterscheiden und auch einen anderen Geschmack haben. Letzteres spiegelt sich meist in den Dekors oder Farben der Bikes wider. Was die Geometrie und Ausstattung betrifft, ist das Oberrohr meist etwas kürzer, der Lenker schmaler und Sitze wie Griffe an die Ergonomie der Frau angepasst. Um die Räder als solche zu erkennen, bekommen sie Sie zur Modellbezeichnung einen Zusatz wie Contessa bei Scott oder woman’s bei Cannondale. Bulls gibt den Rädern einen komplett eigenen Namen wie Zarena, Feli oder Eva statt Evo.




Was kostet ein gutes Mountainbike?

Einsteigerbikes:

Wer neu ist und sich erst mal herantasten will, kann auf ein Einsteigerrad setzen. Das ist in der Regel ein Hardtail ab 500 Euro. Hochwertige Einsteigerräder gehen dann gerne bis 1500 Euro. Für 1500 Euro erhält man zwar auch schon das eine oder andere Einsteigerfully, aber gute Einsteigerfullys gehen dann gut und gerne bis etwas über 2000 Euro.

Mittelklassebikes:

Wer nach dem Einsteigerbike Geschmack gefunden hat oder gleich einen soliden Partner für epische Touren sucht, tut das besser in der Mittelklasse. Ab 1500 Euro gibt es bereits hochwertige Hardtails mit gutem Gewicht und guter Technik und bei dem einen oder anderen Hersteller ab 2000 Euro bereits einen Carbonrahmen. Bei Fullys sollte man aber noch 1000 Euro drauflegen und auf innovative Technik wie Variostütze und intelligente Fahrwerke setzen.

Premium-Mountainbikes:

Wer ein High-End-MTB sucht, der ist hier richtig. Ab 2500 Euro bei den Hardtails oder 3500 bei einem Fully fängt der Premiumbereich an. Nach oben ist natürlich noch viel Spielraum, aber wer ein Fully mit Carbonrahmen, XTR-Ausstattung und FOX- oder Rockshox-Gabel sucht, wird mit mindestens 4000 Euro rechnen müssen.


Welche Bremsen bei Mountainbikes?

Es gibt zwar immer noch Einsteigerbikes mit V-Brakes, aber in der Regel haben Mountainbikes Scheibenbremsen. In der Regel glänzen sie mit hydraulischen Scheibenbremsen. Für Einsteiger, die auch wirklich ins Gelände gehen, reicht vorne eine Scheibe mit 180 und hinten mit 160 Millimeter. Bei den All Mountains und Trailbikes nimmt man gerne vorne wie hinten 180 Millimeter. Ab der Enduroklasse setzt man bei schwereren Fahrern besser auf 210 Millimeter große Scheiben.


Welche Größe bei Mountainbikes?

Damit Mountainbiken auch Spaß macht, sollte man richtig darauf sitzen. Zur richtigen Sitzeinstellung gehört natürlich auch die richtige Rahmengröße. In der Regel hat jeder Hersteller seine eigene Philosophie und gibt eine Tabelle für seine Räder heraus. Wir haben aber auch eine allgemein gehaltene Tabelle für den Fall, dass Sie keine spezifische Tabelle für das Rad finden können.


Körpergröße

empfohlene Rahmengröße

ca. 150 - 155 cm32 - 36 cm
ca. 155 - 160 cm36 - 38 cm
ca. 160 - 165 cm38 - 40 cm
ca. 165 - 170 cm40 - 43 cm
ca. 170 - 175 cm42 - 45 cm
ca. 175 - 180 cm44 - 47 cm
ca. 180 - 185 cm46 - 49 cm
ca. 185 - 190 cm49 - 52 cm
     ca. > 190 cm

ab 51 cm



Welche Reifenbreite bei Mountainbikes?

Lange Zeit war die Standardbreite bei Mountainbikes 2,1“. Manche gingen zwar aus Gewichts- und Laufwiderstandsgründen noch auf 2,0“ oder 1,9“, aber das war nicht die Regel. Breitere Reifen mit 2,25“ oder 2,35“ wurden nur bei Downhill- oder Freeride-Bikes genutzt. Mittlerweile liegt der Standard bei ca. 2,25“. Bei Enduros und All Mountains werden gerne etwas breitere Reifen bis 2,4“ aufgezogen. Ab 2,6“ spricht man von Plus-Bereifung, die eine Zwischengröße zwischen den Standardreifen und den Fatbike-Reifen darstellt. Damit hat man mehr Komfort als bei 2,1“-Reifen, aber weitaus weniger Rollwiderstand als bei Fatbike-Reifen. Die Plus-Bereifung ist aus dem Fatbike-Trend entstanden, da vielen die 3,5“- oder 4“-Reifen zu klobig waren.


Was muss man bei Mountainbikes zu beachten?

Mountainbikes besitzen viele technische Bauteile, die es zu warten gilt. Deshalb sollte man sein Rad regelmäßig zu den Serviceintervallen in die Werkstatt bringen. Besonders wichtig sind  Federgabel, Dämpfer, Variostütze und andere beweglichen Anbauteile. Beachten sollte man auch immer den empfohlenen Luftdruck bei Reifen, Federelementen und eventuell der Vario-Sattelstütze, sofern diese luftunterstützt arbeitet. Bei den Reifen führt das ansonsten gerne zu Defekten an Schlauch und Felgen. Federgabel und Dämpfer können bei zu geringem Druck durchschlagen und Schäden erleiden. Eine pneumatische Vario-Stütze hält bei zu wenig Druck den Sattel nicht mehr korrekt in der obersten Stellung und sinkt beim Fahren immer wieder ab.


Braucht man eine Vario-Stütze?

Was das Mountainbiken in technischem Gelände wesentlich vereinfacht, ist eine absenkbare Sattelstütze. Damit das auch während der Fahrt funktioniert, ist eine Vario-Stütze mit Fernbedienung am Lenker ein idealer Begleiter auf vielen Touren. Wer damit bereits Erfahrungen gemacht hat, möchte sie nicht mehr missen. Empfohlen werden Vario-Stützen mit integrierter Leitung, da die außen verlegten Züge bei einer Anlenkung am oberen Ende nicht mehr zeitgemäß sind.


Wie pflege ich ein Mountainbike?

Neben dem Service, den man in regelmäßigen Intervallen beim Händler durchführen lassen sollte, bedarf es weiterer Pflegemaßnahmen, damit das Rad lange läuft. Der Pflegeaufwand ist etwas höher als bei einem Stadtrad, das meist auf geteerten Straßen unterwegs ist. Überdies hat ein Fully aufgrund mehr bewegter Teile einen höheren Pflegeaufwand als ein Hardtail. Folgende Arbeiten gehören zum Alltag:


    • Vor der Fahrt: Luftdruck in den Reifen prüfen. Bei elektronischen Schaltungen und anderen elektronischen Bauteilen ab und zu die Akkustände kontrollieren. In regelmäßigen Abständen den Luftdruck in den Federelementen überprüfen.

    • Nach der Fahrt: Bei Regenfahrten oder Schmutz das Rad mit Wasser reinigen, die Kette schmieren und mit einem Tuch abziehen. Die Federelemente mit einem Schmiermittel benetzen (Brunox oder Ballistol).



Was braucht man zum Mountainbiken?

Wer stolzer Besitzer eines Mountainbikes ist, sollte sich dessen bewusst sein, dass er das eine oder andere noch benötigt, um glücklich seinem Hobby nachzugehen. Ganz oben steht dabei ein passender Helm. Mountainbike-Helme gibt es in vielen verschiedenen Farben und Formen. Wichtig ist dabei, dass er passt und nicht wackelt. Als Schutz für die Hände empfehlen wir außerdem noch Handschuhe. Sinnvoll fürs Mountainbiken sind lange Fingerhandshuhe, da man gerne mal an Brennesseln oder Ästen hängen bleibt und so Schürfwunden vermeiden kann – auch bei einem Sturz. Wer sich sportlich mit dem Bike bewegt, sollte auch an Funktionsbekleidung denken. Die saugt sich nicht wie ein Baumwolltrikot voll, sondern transportiert den Schweiß nach außen zum Trocknen, sodass man nicht in den nassen Klamotten auskühlt. Außerdem ist Funktionsbekleidung meist flexibler, weshalb man sich dann auf dem Rad besser bewegen und kurbeln kann.

Wer sehr sportlich unterwegs ist, sollte Schuhe mit Systempedalen in Betracht ziehen. Zum einen haben sie eine steifere Sohle für die Kraftübertragung, zum anderen den Vorteil, dass Sie beim Kurbeln nicht nur treten, sondern auch ziehen können.

Neben der Bekleidung empfehlen wir, auch mobile Werkzeuge und eine Regenjacke mitzuführen. Was das Werkzeug betrifft, sind ein Minitool mit Kettennieter, eine kleine Luftpumpe und entweder ein Ersatzschlauch oder Flickzeug zum Reparieren des Schlauches beziehungsweise bei einem Tubeless-System des Reifens sinnvoll. Sie üben am besten vorab das Vernieten an einer defekten Kette, damit es dann während der Tour klappt. Das gilt auch für das Flicken eines Schlauches, falls Sie das vorher noch nie gemacht haben. Wer bei Hitze fährt oder längere Touren plant, sollte zudem an Getränke und Verpflegung denken. Dann empfiehlt sich ein spezieller Mountainbike-Rucksack, um die Gegenstände am Rücken gut zu platzieren. Ein schlechter Rucksack kann den Flow und somit den Spaß beim Biken ansonsten schnell behindern. Hochwertige Rucksäcke finden Sie hier.

Wer oft neue Touren erkunden will, sollte sich ein Tool für die Tourenplanung zulegen. Dafür eignet sich zum Beispiel gut Komoot am Handy. Dazu braucht es nur ein Handy mit Halter am Bike. Wenn Sie Ihr teures Handy nicht am Fahrrad befestigen wollen, können Sie auch ein GPS-Gerät mit Routenfunktion montieren.

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