Hochwertige Fahrradträger für den sicheren Fahrradtransport per Auto

Mit dem Auto samt eigenem Rad in den Bike-Urlaub fahren oder spontan in den Wochenend-Kurztrip zum Bikepark durchstarten? Dafür empfiehlt sich ein hochwertiger Fahrradträger, den wir Ihnen von renommierten Firmen wie beispielsweise Thule und Uebler anbieten. Weit verbreitet sind Modelle zur Montage auf der Anhängerkupplung. Für Autos ohne Anhängerkupplung empfiehlt sich ein Modell zur Befestigung auf dem Autodach oder an der Heckklappe. Selbstverständlich tragen alle Radträger in unserem Online-Shop - egal ob Kupplungsträger, Heckträger oder Dachträger fürs Fahrrad - das TÜV-Siegel, das für höchste Qualität und Zuverlässigkeit bürgt!

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Welcher Typ Fahrradträger ist der richtige für Sie?

Um Ihr Fahrrad mit dem Auto zu transportieren, haben Sie mehrere Möglichkeiten. Wenn Ihr Wagen über eine Anhängerkupplung verfügt, bietet sich natürlich ein Kupplungsträger an. Ist die Anhängerkupplung bereits belegt, etwa von einem Wohnwagen, bleibt noch das Autodach, wo sich ein Dach-Fahrradträger montieren lässt. Hat Ihr Wagen keine Anhängerkupplung, können Sie neben dem Dach auch die Heckklappe nutzen. Hier können Sie einen Fahrrad-Heckträger anbringen.

Zuerst bestimmen also die Gegebenheiten Ihres Autos, welcher Fahrradträger sich nutzen lässt. Ein Kupplungsträger verlangt natürlich nach einer Anhängerkupplung, während ein Heck-Fahrradträger zur Montage ein Steil- oder Schrägheck benötigt. Bei einer Limousine mit Stufenheck bleibt nur ein Dach-Fahrradträger, sofern keine Anhängerkupplung vorhanden ist. Diese Art Radträger lässt sich bei jedem Auto installieren.

Wenn Sie einen Kombi mit Anhängerkupplung fahren, können Sie sich aussuchen, welchen Fahrradträger-Typ sie verwenden. Sie sollten dabei aber bedenken, welche Aspekte Ihnen wichtig sind, denn jede Bauform hat ihre Vor- und Nachteile.

Der Komfortable: Fahrrad-Kupplungsträger

Kupplungsträger für den Fahrradtransport

Positiv
Negativ
  • Universell einsetzbar: kompatibel mit fast jedem Automodell, sofern Anhängerkupplung vorhanden
  • Höchste Traglast: ideal für schwere Fahrräder wie beispielsweise E-Bikes
  • Geringe Höhe: Räder ragen nur wenig über das Autodach hinaus (wichtig für Unterführungen, Brücken, Parkhäuser)
  • Geringer Luftwiderstand -> Benzinverbrauch nur leicht erhöht, kaum Einfluss auf Fahrverhalten: Räder ragen nach oben sowie seitlich nur wenig über das Auto hinaus
  • Leichtes Aufladen: Träger sitzt tief, Räder müssen nicht so hoch gehoben werden bzw. können auf Schiene hochgeschoben werden
  • Einfache Befestigung: auf Anhängerkupplung aufsetzen, Hebel arretieren – fertig
  • Zugang zum Kofferraum möglich: viele Modelle lassen sich abklappen
  • Rückwärtiges Sichtfeld blockiert: Fahrräder verdecken größtenteils Sicht durch Heckscheibe
  • Fahrzeugumfang erhöht: kann sich aufs Rangieren auswirken
  • Möglicherweise Zusatzkosten: für Anschaffung einer Anhängerkupplung, eines zusätzlichen Nummernschilds, eines weiteren Rückspiegels
  • Relativ teuer: kostet mehr als vergleichbare Dach- und Heckträger

Der Günstige: Fahrrad-Dachträger

Dachträger für den Fahrradtransport

PositivNegativ
  • Am universellsten einsetzbar: kann auf jedem Auto mit Dachreling installiert werden
  • Rückwärtige Sicht nicht eingeschränkt: Blick durch Innenraum-Rückspiegel bzw. Heckscheibe möglich
  • Rangieren nicht beeinträchtigt: Auto wird durch Träger weder breiter noch länger
  • Günstig in der Anschaffung: wenn bereits Dachträgerschienen vorhanden, Kosten nicht sehr hoch
  • Traglast: nicht so hoch wie bei Kupplungsträger, aber höher als bei Heckträger (dennoch nicht kompatibel mit E-Bikes)
  • Komfortable Montage: dank modularen Aufbaus leicht zu befestigen
  • Zugang zum Kofferraum möglich: Kofferraum wird nicht vom Träger blockiert
  • Luftwiderstand erhöht: erhöhter Benzinverbrauch und Änderung des Fahrverhaltens (seitenwindanfällig)
  • Enorme Gesamthöhe: Probleme bei Parkhäusern, Unterführungen und Brücken möglich
  • Schwieriges Aufladen: Räder müssen über Kopf aufs Autodach gehoben werden

Der goldene Mittelweg: Fahrrad-Heckträger

Heckträger für den Fahrradtransport

PositivNegativ
  • Relativ geringe Höhe: kaum Einfluss auf Fahrverhalten, keine Probleme bei Unterführungen, Brücken und Parkhäusern
  • Leichtes Aufladen: Träger sitzt relativ tief, Räder müssen nicht so hoch gehoben werden
  • Moderater Preis: günstiger als Kupplungsträger, teurer als Dachträger
  • Luftwiderstand deutlich erhöht -> Benzinverbrauch stark erhöht: Räder ragen weit nach oben und seitlich über das Auto hinaus
  • Geringe Traglast: nicht kompatibel mit E-Bikes
  • Rückwärtiges Sichtfeld blockiert: Fahrräder verdecken größtenteils Sicht durch Heckscheibe
  • Fahrzeugumfang erhöht: kann sich aufs Rangieren auswirken
  • Begrenzt einsetzbar: kompatibel nur mit Schräg-/Steilheck, passt nicht bei Limousinen mit Stufenheck
  • Zugang zum Kofferraum erschwert: beladene Heckklappe nur sehr schwer oder gar nicht hochzuheben
  • Teilweise komplizierte Montage: viele Kleinteile

Was ist vor dem Kauf eines Fahrradträgers zu bedenken?

  1. Fahrzeugkompatibilität
  2. Anzahl der zu transportierenden Räder
  3. Gewicht der zu transportierenden Räder
  4. Wunschfeatures

Ist mein Wunsch-Fahrradträger mit meinem Auto kompatibel?

Wenn Sie sich einen Fahrradträger kaufen möchten, sollten Sie vorher Verschiedenes bedenken. Am wichtigsten ist natürlich, dass er auf Ihr Auto passt. Ein Dachträger lässt sich eigentlich immer installieren, da bei den meisten Autos eine Dachreling vorhanden ist. Und ein Kupplungsträger fürs Fahrrad passt selbstverständlich bei jedem Auto mit Anhängerkupplung. Bei einem Fahrrad-Heckträger sind meist Stufenhecks inkompatibel und bei einem Steil- oder Schrägheck sollten Sie vorher bei unserem Kundenservice nachfragen oder beim Hersteller recherchieren. Für Thule Fahrradträger beispielsweise finden Sie auf der Hersteller-Website einen Kompatibilitäts-Check für diverse Automodelle.

Hat mein Wunsch-Fahrradträger genügend Platz für all meine Räder?

Wichtig ist außerdem, wie viele Fahrräder Sie mit dem Auto transportieren möchten, weil jeder Fahrradträger für eine bestimmte Anzahl von Bikes ausgelegt ist. Da sich Dachträger modular montieren lassen, können Sie jederzeit einen weiteren für ein zusätzliches Rad nachträglich anbringen. Kupplungsträger und Heckträger haben in der Regel eine maximale Anzahl von zwei bis vier Rädern, manche von Ihnen lassen sich mit Zubehör erweitern. Achten Sie also auf dieses Feature, wenn Sie zukunftssicher kaufen möchten. Möglicherweise steht einmal ein Radurlaub mit Freunden an oder Ihre Familie vergrößert sich um den einen oder anderen Nachwuchsbiker.

Verkraftet mein Wunsch-Fahrradträger das Gewicht meiner Bikes?

Zu beachten ist auch, wie schwer Ihre Räder sind, da es bei Fahrradträgern eine maximal zulässige Traglast gibt, die von Modell zu Modell unterschiedlich ausfällt. Dabei ist das Einzelgewicht eines Rades ebenfalls von Bedeutung, da die Hersteller das für ihre Radträger spezifizieren. Beträgt die maximale Gesamttraglast zum Beispiel 30 Kilogramm, bedeutet das nicht unbedingt, dass Sie ein 20 Kilo schweres und ein 10 Kilo schweres Fahrrad zusammen transportieren können. Ist das zulässige Einzelgewicht auf 15 Kilogramm beschränkt, muss das 20-Kilo-Bike zu Hause bleiben. Deshalb sollten Sie vor dem Kauf überprüfen, wie schwer Ihre Räder sind, und sich überdies überlegen, ob Sie sich nicht vielleicht irgendwann ein E-Bike beziehungsweise Pedelec zulegen, da diese in der Regel viel schwerer sind als Räder ohne Motor. Bei einem Kupplungsträger ist zudem die Stützlast der Anhängerkupplung zu berücksichtigen.

Bietet mein Wunsch-Fahrradträger die Features, die mir wichtig sind?

Was ist Ihnen wichtig? Eine möglichst komfortable Handhabung? Oder ein möglichst günstiger Preis? Möchten Sie beim Autofahren nicht auf den Blick durch die Heckscheibe verzichten? Kommen Sie damit klar, dass sich bei starkem Seitenwind Ihr Auto nervös verhält oder dass Sie beim Rangieren und Überholen die zusätzliche Länge durch den Träger beachten müssen? Stehen Träger und Räder unbeaufsichtigt im Freien und sind diebstahlgefährdet? Prüfen Sie, wo Ihre Prioritäten liegen, und wählen Sie den Fahrradträger nach diesen Kriterien aus.

Kupplungsträger für Komfortverwöhnte und E-Bike-Fans

Kupplungsträger für schwere Fahrräder

Am einfachsten und komfortabelsten zu bedienen und zu beladen sind Kupplungsträger. Sie sind vormontiert, man muss sie also nicht erst selbst zusammenbasteln. Das Anbringen am Fahrzeug ist ein Kinderspiel: Man setzt den Träger auf die Anhängerkupplung und arretiert den Hebel, schon sitzt er bombenfest am Auto. Manche Modelle bieten zusätzlich einen Diebstahlschutz, damit Diebe den Träger nicht einfach von der Kupplung heben und davontragen können. Dafür müssen Sie ihn lediglich per Schlüssel abschließen. Auch das Aufladen der Fahrräder geht mit einem Kupplungsträger am leichtesten vonstatten. Da er am tiefsten von allen Fahrradträgerarten am Fahrzeug sitzt, braucht man die Räder nicht so weit nach oben zu heben. Überdies gibt es für viele Modelle eine Auffahrschien als Zubehör, sodass Sie Ihr Bike gar nicht erst hochhieven müssen, sondern es bequem über die Rampe auf den Träger schieben können. Das ist vor allem bei schweren E-Bikes praktisch, für die Sie sonst eventuell eine helfende Hand brauchen würden.

Nützlich ist auch die Abklappfunktion, die manche Modelle aufweisen. Diese Träger lassen sich mitsamt den Rädern nach hinten klappen, sodass Sie an Ihr Gepäck im Kofferraum kommen, ohne die Bikes abladen zu müssen. Wenn Sie E-Bike-Fahrer sind, kommen Sie um einen Kupplungsträger ohnehin nicht herum, da eigentlich nur diese eine ausreichende maximale Traglast für die motorisierten Schwergewichte aufweisen. Jedoch ist nicht jeder Kupplungsträger automatisch für den E-Bike-Transport geeignet. Sie müssen dennoch darauf achten, dass das jeweilige Modell mit seiner maximalen Einzelradtraglast ein schweres E-Bike verkraftet.

Auch wenn man den Kupplungsträger als den besten Fahrradträger bezeichnen kann, gibt es doch Schattenseiten: Kupplungsträger sind die teuersten unter den Fahrradträgern, denn Qualität hat nun mal ihren Preis. Zudem blockieren sie die Sicht nach hinten, sodass Sie durch die Heckscheibe nicht mehr viel bis gar nichts vom rückwärtigen Verkehr sehen. Sie müssen sich also auf die Seitenspiegel verlassen. Außerdem müssen Sie beim Einparken und beim Rangieren darauf achten, dass Ihr Fahrzeug jetzt hinten länger und breiter ist.

Dach-Fahrradträger für Sparfüchse

Mit dem Fahrrad-Dachträger in die Berge

Ein Dachträger hat zwei entscheidende Vorteile: Er passt auf jedes Auto und er kostet nicht viel. Eine Dachreling ist ohnehin an den meisten Wagen vorhanden und viele besitzen bereits Trägerschienen und Füße für einen normalen Dachträger, sodass man nur den Fahrradträger an sich kaufen muss, den es schon für kleines Geld gibt. Für den einen oder anderen dürfte ebenfalls von Bedeutung sein, dass durch den Transport auf dem Dach die Räder die Sicht nach hinten durch die Heckscheibe nicht blockieren. Außerdem kann man jederzeit den Kofferraum öffnen, um auf das Gepäck zuzugreifen, was bei einem beladenen Heckträger schwierig bis unmöglich wäre. Ein Dachträger hat zwar üblicherweise eine höhere Traglast als ein Heckklappenträger, für ein typisches E-Bike beziehungsweise Pedelec reicht es aber normalerweise nicht. Die Montage geht dafür relativ einfach von der Hand, aber ein bisschen basteln muss man schon.

Wer mit einem Fahrrad-Dachträger liebäugelt, sollte aber bedenken, dass er auch gewisse Nachteile mit sich bringt: Das Aufladen der Räder ist im Vergleich zu den anderen Trägerarten am schwierigsten, weil man die Bikes über Kopf auf das Dach hieven muss. Bei schwereren Rädern kann das für manche unmöglich sein, dann braucht man eine zweite Person zur Unterstützung. Nicht zu unterschätzen ist auch die Gesamthöhe des Gefährts, wenn sich Räder auf dem Dach befinden. Es kann sein, dass man dann mit seinem Auto zu hoch ist für bestimmte Parkhäuser oder Unterführungen und dass man unter niedrig gebauten Brücken nicht mehr durchfahren kann. Überdies wird das Fahrzeug anfällig für Seitenwind, sodass man bei plötzlichen Böen stark aufpassen muss. Auch wenn der Anschaffungspreis gering ist, sollten sich Biker mit kleinem Geldbeutel und solche, denen Nachhaltigkeit wichtig ist, dessen bewusst sein, dass die Fahrräder auf dem Dach voll im Fahrtwind stehen. Dadurch steigt der Benzinverbrauch, was nicht nur die Betriebskosten erhöht, sondern auch die Umweltbelastung durch Abgase.

Fahrrad-Heckklappenträger für Transportweltmeister

Auto mit Heck-Fahrradträger wird beladen

Wenn das Autodach bereits von einem Träger belegt ist und an der Anhängerkupplung ein Wohnwagen hängt – oder wenn gar keine vorhanden ist –, dann bleibt nur noch ein Heckklappenträger zum Transport Ihrer Fahrräder übrig. Dieser Typ Fahrradträger sitzt zwar nicht so tief wie ein Kupplungsträger, aber tief genug, dass sich die Räder relativ leicht aufladen lassen. Das schafft man in der Regel allein, ein Helfer ist dazu meist nicht nötig. Zudem stellen Brücken, Unterführungen und Parkhäuser kein Problem dar, weil durch die aufgeladenen Räder die Gesamthöhe des Fahrzeugs nur leicht steigt. Aus diesem Grund ändert sich auch das Fahrverhalten des Autos nicht, es reagiert nicht anders als sonst bei stärkerem Seitenwind. Für den Heckträger spricht auch sein moderater Preis. Zwar kommt man mit einem Dachträger günstiger weg, allerdings spart man doch einiges im Vergleich zu einem Kupplungsträger.

Leider hat der Fahrrad-Heckträger ein gewichtiges Manko: Von allen Fahrradträger-Arten steigt bei ihm der Benzinverbrauch am stärksten, wie der ADAC durch Testfahrten herausgefunden hat. Eigentlich würde man vermuten, dass der Dachträger hier der unrühmliche „Spitzenreiter“ wäre, wie es fälschlicherweise auf vielen Websites im Internet verbreitet wird. Jedoch sind die Bikes am Dach nach vorne ausgerichtet. Sie nehmen also nicht so viel Platz in der Breite ein und sind dadurch sozusagen windschnittiger als auf einem Heckträger, wo sie nicht nur übers Autodach hinausstehen, sondern durch die seitliche Positionierung auch noch über die Fahrzeugseiten. Dies gilt natürlich nicht bei einem Kleinbus, da hinter diesem die Räder auf dem Heckklappenträger komplett verschwinden und dadurch die Aerodynamik des Wagens – und damit auch den Spritverbrauch – nicht im Geringsten verändern.  Egal, welches Auto Sie fahren, die Heckscheibe wird von den Rädern auf dem Träger verdeckt, sodass Sie den rückwärtigen Verkehr nur noch über die Seitenspiegel beobachten können.

Ferner wird durch diese Transportmethode quasi der Fahrzeugumfang vergrößert: Das Auto wird hinten länger und breiter, was man beim Einparken und allgemein beim Rangieren berücksichtigen muss. Ganz besonders wichtig beim Heckträger ist, dass Sie das Gewicht Ihrer Räder prüfen, denn er verkraftet am wenigsten Traglast. E-Bikes und deren Besitzer haben hier das Nachsehen. Trotzdem ist der Zugang zum Kofferraum bei beladenem Heckträger versperrt - oder nur mit viel Kraftaufwand möglich. Denn Sie müssen beim Öffnen der Heckklappe das Gewicht der aufgeladenen Räder selbst stemmen, die Gasdruckfedern des Kofferraumdeckels sind hier keine Hilfe. Nicht zu vergessen: Die Montage kann recht fummelig sein, da Sie hier viele Kleinteile zusammenbauen müssen. IKEA-erfahrene Biker sollte das aber nicht vor unüberwindbare Hürden stellen.

Worauf ist sonst noch zu achten?

Unabhängig davon, welche Art von Fahrradträger Sie brauchen oder bevorzugen, müssen Sie die von Ihnen genutzten Fahrradtypen berücksichtigen. Nicht jeder Radträger hat Schienen, die breit genug sind, und Befestigungsriemen, die lang genug sind für die voluminösen Reifen eines Fatbikes oder eines eher Gravity-orientierten Mountainbikes wie Enduro, Freerider, Parkbike oder Downhill-MTB. Auch der Abstand der einzelnen Fahrräder zueinander sollte bedacht werden, damit sie während der Fahrt nicht gegeneinanderstoßen und sich gegenseitig beschädigen.

Ist Ihr Fahrradrahmen aus Carbon? Achten Sie darauf, dass die Befestigungsklammern über einen Drehmomentbegrenzer verfügen. Ansonsten ist es schnell geschehen, dass Sie die Klemmen zu fest anziehen und den empfindlichen Carbonrahmen beschädigen. Der Fahrradträger-Hersteller Thule bietet sinnvolles Zubehör für Nutzer von Carbon-Fahrrädern an, zum Beispiel einen Gummischutz, der an der Stelle am Rahmen befestigt wird, wo die Halteklammer festgezwickt wird, um dort den Klammerdruck auf eine größere Fläche zu verteilen. Oder Sie tauschen die verbauten Knebelmuttern gegen solche mit Drehmomentbegrenzer aus.

Stellen Sie Ihr Fahrzeug samt Träger und Rädern unbeaufsichtigt im Freien ab? Dann spielt das Thema Diebstahlschutz eine große Rolle. Achten Sie bei der Auswahl eines Fahrradträgers darauf, dass das Modell am Fahrzeug gesichert werden kann. Obendrein sollten auch die Räder selbst am Träger angeschlossen werden können. Thule bietet dazu sein äußerst praktische One-Key-System an, bei dem sich mit ein und demselben Schlüssel alle zugehörigen Schlösser aufsperren lassen.

Mit dem Fahrradträger in den Urlaub

Camping mit Wohnmobil und Fahrradträger

Wenn Sie einen Bike-Urlaub im Ausland planen, sollten Sie sich vorher genau informieren, welche Bestimmungen für Fahrradträger im jeweiligen Land gelten. Zum Beispiel ist es in Italien, Spanien und Portugal Pflicht, den Radträger mit einer rot-weißen Warntafel zu kennzeichnen – egal, ob Sie dort Urlaub machen oder nur durchfahren. Erwischt Sie die Polizei ohne Warntafel, kann das ganz schön teuer werden. In Italien kostet das Versäumnis 80 Euro, während Ihnen in Spanien die Polizei sogar 200 Euro aus dem Geldbeutel zieht.

Die Gestaltung und das Material der Warntafel werden von den beiden Ländern genau definiert. Malen Sie sich also nicht einfach ein rot-weißes Pappschild selbst, sondern kaufen Sie sich eine korrekte Warntafel aus Aluminium mit einer Größe von 50 x 50 Zentimeter. Zudem müssen Sie darauf achten, dass Sie die richtige für Ihr Urlaubsland kaufen, denn die italienische Warntafel sieht etwas anders aus als die spanische und die portugiesische. Oder Sie besorgen sich ein Wende-Warnschild, bei dem auf der einen Seite das italienische und auf der anderen Seite das spanische/portugiesische Design verwendet wird. Je nach Breite Ihres Fahrradträgers kann es sein, dass Sie in Spanien sogar zwei Warntafeln anbringen müssen.

Wissenswertes über Fahrradträger

  • Anders als bei einem Anhänger gibt es für Fahrradträger keine gesetzliche Geschwindigkeitsbegrenzung. Allerdings geben manche Hersteller eine Geschwindigkeitsvorgabe an, beispielsweise bis 130 km/h bei Radträgern der Firma Uebler. Diese ist jedoch nicht gesetzlich bindend. Es empfiehlt sich dennoch, sich daran zu halten, da irgendwann der Fahrtwind so stark wird, dass die Räder zu schwanken beginnen, und zudem die auf die Anhängerkupplung einwirkenden Zentrifugalkräfte anwachsen und sie immer stärker belasten.
  • Wird das Nummernschild am Kofferraum verdeckt, müssen Sie zusätzlich am Fahrradträger ein weiteres Nummernschild anbringen.
  • Kupplungsträger müssen über eine eigene Beleuchtungsanlage verfügen und sind deshalb mit einem Stromstecker ausgestattet. Aktuelle Kupplungsträger haben in der Regel einen 13-Pin-Stecker. Sollte Ihre Anhängerkupplung eine 7-Pin-Steckdose besitzen, ist das kein Problem. Ein entsprechender Adapter ist für ein paar Euro in jedem Baumarkt oder Autofachhandel zu haben.
  • Bei einem Kupplungsträger ist nicht nur dessen maximale Traglast wichtig, sondern auch die Stützlast der Anhängerkupplung. Diesen Wert finden Sie im Fahrzeugschein bei der Nummer 13. Für die Berechnung der Gesamtlast müssen Sie neben dem Gewicht der Räder das Gewicht des Fahrradträgers natürlich ebenfalls berücksichtigen.