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Fahrraddämpfer fürs Mountainbike - Unterschiede von Luft- und Stahlfedersystemen

Die Hinterbauten vollgefederter Mountainbikes arbeiten mit einem Fahrraddämpfer, der den Hinterradfederweg entweder mittels einer Luft- oder einer klassischen Stahlfeder zur Verfügung stellt. Prinzipiell funktionieren beide Systeme auf einem sehr hohen Niveau, wobei Stahlfederdämpfer tendenziell ein niedrigeres Losbrechmoment der Heckfederung und somit ein noch feinfühligeres Ansprechverhalten erreichen. Für das Federmedium Luft hingegen sprechen das niedrige Gewicht sowie die präzise, einfache Abstimmbarkeit des Fahrraddämpfers auf den Fahrer sowie dessen Fahrstil und Vorlieben. Beide Bauweisen verfügen über spezifische Vorteile, die sie für einen bestimmten Einsatzbereich besonders attraktiv machen. Hinterraddämpfer mit Stahlfeder (in seltenen Fällen sind sie sogar mit einer leichteren Titanfeder ausgestattet) empfehlen sich für den Freeride- und Downhilleinsatz. In allen anderen Disziplinen, in denen der Mountainbiker verstärkt auf das Gewicht achten muss, sind die leichteren Luftfederdämpfer vorzuziehen.

Wichtiges zum Dämpferkauf

In unserem Fahrrad-Online-Shop bieten wir sowohl Fahrraddämpfer mit Stahlfeder als auch Versionen mit Luftfeder an. Diese gibt es jeweils in verschiedenen Einbaulängen sowie mit unterschiedlich großem Dämpferhub - beide Maße werden in Millimeter angegeben und sind abhängig vom Bike, in dem der Dämpfer eingesetzt wird. Deshalb müssen Sie sich vor dem Kauf eines Ersatz- oder Tuningdämpfers unbedingt über den für Ihr Bike erforderlichen Dämpferhub und die korrekte Einbaulänge informieren! Nur so kann die Heckfederung Ihres Bikes optimal funktionieren. Beispielsweise lassen sich Luft- und Stahlfederdämpfer mit einem integrierten Öl-Ausgleichsbehälter aus Platzgründen nicht an jedem Rahmen montieren. Prüfen Sie vor einem Kauf auf jeden Fall, welche Dämpfer für ihr Bike zugelassen sind! Unsere Mountainbike-Experten stehen Ihnen bei etwaigen Fragen gerne zur Verfügung - kontaktieren Sie uns.

Diverse Einstelloptionen für eine ausgezeichnete, traktionsstarke Federung

Für beste Leistung in jeder Fahrsituation lassen sich Luft- und Stahlfederbeine zunächst einmal auf das Fahrergewicht abstimmen. Am Stahlfederdämpfer ist dies über die Wahl der Vorspannung an der Stahlfeder, am Luftmodell über die Variation des Luftdrucks in der Luftkammer einfach möglich. Zusätzlich zu beachten: Die Hersteller, darunter Rock Shox, Fox und Manitou, bieten für ihre Stahlfedermodelle Spiralfedern in unterschiedlichen Härtegraden, entsprechend dem eigenen Körpergewicht und Fahrstil an. Darüberhinaus lässt sich an jedem Fahrraddämpfer die Zugstufe und damit die Ausfedergeschwindigkeit des Hinterbaus nach Stößen präzise justieren. Individuelle Vorlieben des Fahrers können somit ebenso berücksichtigt werden wie Körpergewicht und Fahrkönnen. Eine straffer gewählte Zugstufe kann zum Beispiel für einen erfahrenen Fahrer durchaus sinnvoll, für einen MTB-Novizen ein Spielverderber auf knackigen Wurzeltrails sein. Einstellbar ist an vielen Dämpfern zusätzlich die Druckstufe, die Einfederverhalten und -geschwindigkeit des Hinterbaus reguliert. Die Spitzenmodelle erlauben sehr erfahrenen Bikern mit hohem technischem Anspruch die getrennte Einstellung der sogenannten „Low-Speed“- und „High-Speed“-Druckstufe. So kann der Fahrer Dämpfung und Fahrwerk optimal auf langsame, gleichmäßige Stöße (sitzenderweise über kleine Hindernisse bergauf, Low-Speed) und schnelle, harte Schläge (Waschbrettpisten mit Bremswellen im Bikepark, High-Speed) justieren. Super für einen quasi wippfreien Hinterbau und damit größtmögliche Effizienz beim Pedalieren sind die an einigen Fahrraddämpfern verbauten Hebel, mit denen sich während des Fahrens die Druckstufendämpfung stark erhöhen lässt.

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