Puristisch, trendig und stilsicher sind sie, die Singlespeed Bikes.

Singlespeed oder auch Fixed Gear Bikes sind Fahrräder mit nur einem Gang. Während ein Eingangfahrrad mit starrem Gang ausgestattet ist, wird das Singlespeed Bike mit Freilauf geliefert. Die Rahmengeometrie beider Modelle stammt meist vom Rennrad. Der Trend vor allem in großen Städten tendiert ganz klar zum coolen Bike mit nur einem Gang. Der Fahrer eines Fixer Gear Rades kann, wenn er ein geübter Fahrrad-Fahrer ist, den starren Gang als Bremse nutzen. Hier blockiert dann das Hinterrad. Diese Art der Fahrräder stellen sich bei näherer Betrachtung als vorteilhaft gegenüber eines Rades mit mehr Schnickschnack heraus. Zum Einen erschient das Bike clean und aufgeräumt, was genau den Zahn der Zeit trifft. Zum anderen spart ein Singlespeed ohne Gedöns erheblich Gewicht ein, denn zusätzliche Anbauteile machen das Fahrrad schwerer. Mit nur einem Gang kommt man super durch die City und schleppt keinen unnötigen Ballast mit sich, der Sie nur am Vorankommen hindert. 

Preisgünstige Eingang-Fahrräder mit trendigem Design 

Singlespeed Fahrräder sind die perfekten Stadtbikes. In amerikanischen Filmen sieht man sie schon lange immer wieder durch die New Yorker City biken, die Fahrradkuriere, die diesen Trend nach Europa schwappen ließen. Seit den 1860er Jahren gibt es die trendigen Eingang-Fahrräder. Es ist das Ur-Rad, das vor allen anderen gefahren und geliebt wurde, denn erst 1902 wurde die Gangschaltung in der Hinterradnabe mit Freilauf erfunden. Ab dem Jahr 1924 wurde die neue Erfindung verbreitet und man sah, wie Singlespeeder zunehmend aus dem Straßenbild verschwanden. Getreu dem Motto "Back to the Roots" nutzen heute viele Fahrradfahrer diese Singlespeed Bikes und deren Vorteile für sich. Durch die minimale Ausstattung ist das Bike recht leicht und dadurch auch ziemlich wartungsarm. 

Weniger ist oft mehr - Fixed Gear Bike online kaufen

Es gibt drei Arten von Singlespeed Bikes: Eine Variante ist die mit einem Freilauf und eignet sich für Biker, die sich bergab auch mal erholen und kurz aufatmen möchten. Die Freilaufnabe schluckt jedoch etwas Kraft. Ursprünglich fährt man Singlespeeder oder auch Fixed Gear Bikes auf der Rennbahn. Bei dieser Disziplin des Radsportes versucht man jedes Gramm zu sparen. Das heißt auch Gangschaltung, Bremsen und der Freilauf sind überschüssiges Gewicht und finden keine Anwendung auf den Rädern. Aber nicht nur das geringe Gewicht wirkt sich auf Geschwindigkeit und Kraftaufwand positiv aus, denn dank der starren Nabe wird die Kraft von den Pedalen über die Kette an das Ritzel weiter gegeben. Das Ritzel überträgt die Pedalierkraft direkt an das Hinterrad ohne größeren Verlust. So ist Ihre wertvolle Energie zu beinahe Hundert Prozent ausgeschöpft. Bei so einem Fahrrad mit starrem Gang gibt es nur zwei Optionen: entweder man fährt oder man steht. Gerade diese Einschränkung macht die Faszination der Zweiräder aus. Man ist immer in Bewegung, was natürlich auch den Trainingseffekt verstärkt, was auch bei Rennradfahrern geschätzt wird. Das Bremsen, das man in der Szene „skidden“ nennt, benötigt ein wenig Übung, aber mit Hilfe von sogenannten „Straps“ klappt das Bremsen oft leichter. Straps sind Riemen für die Pedale, in denen der Fuß eingehakt wird und auch beim Rückwärtspedalieren am Pedal bleibt. Oft werden für eine noch bessere Kraftübertragung und leichtere Kontrollierbarkeit vom Fahrrad Klickpedale montiert. 

Räder mit Flip-Flop-Nabe 

Eine weitere Option der Eingang-Fahrräder ist der Kompromiss aus Freilauf und starrer Nabe, dieser heißt: Flip-Flop-Nabe. Dank Flipflop-Nabe kann man das Singlespeed wahlweise mit Freilaufkranz oder als Fixed-Gear-Nabe fahren, bei dem sich die Pedale wie auf der Radrennbahn stets mitdrehen. Wer’s kann, benutzt den starren Gang als Pedalbremse und balanciert minutenlang an der roten Ampel – und macht Alltagsfahrten zum stylischen, sportlichen Erlebnis für sich und andere.